Der Basar von Aleppo nach seiner Zerstörung. Fansa

Der Basar von Aleppo nach seiner Zerstörung. Fansa

Nienburg 02.06.2017 Von Die Harke

Vom zerstörten Weltkulturerbe in Syrien

Der Archäologe Prof. Dr. Mamoun Fansa referiert am 8. Juni im Nienburger Quaet-Faslem-Haus über die dramatischen Verluste

Weltgeschichtlich bedeutsame archäologische Stätten sind durch den Krieg in Syrien zerstört. Über die dramatischen Verluste referiert der Archäologe Prof. Dr. Mamoun Fansa in seinem Vortrag „Krieg zerstört Weltkulturerbe in Syrien“ am 8. Juni um 18 Uhr im Quaet-Faslem-Haus, Leinstraße 4. Der Vortrag befasst sich mit der Vernichtung und Zerstörung der sechs Weltkulturerbestätten während des syrischen Krieges. Er zeigt Bilder vor und nach dem Krieg und behandelt die menschlichen und kulturellen Wurzeln, die die Menschen heute mit ihrem Land, ihren Vorfahren und ihren Geschichten fest verbinden.

Die Zerstörung der materiellen Kultur, wie die der Bauten und der Alltagskultur, führt zur Vernichtung der kulturellen Identität eines Volkes. Im Falle der Altstadt von Aleppo als Weltkulturerbe ist dieser Verlust enorm. Die Altstadt von Aleppo mit ihrer Siedlungskontinuität vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart ist ein Beispiel für ein identitätsstiftendes Kulturdenkmal für die Aleppiner. Auch die vor kurzem zerstörte Ruinenstadt Palmyra ist ein enormer Verlust für die syrische und die Menschheitsgeschichte. Seit zwei Jahren beschäftigt sich der Referent mit dem Wiederaufbau der Altstadt von Aleppo und wird vor allem über seine Arbeit berichten.

Der Eintritt ist frei.

Im Basar von Aleppo herrschte früher reges Treiben. Fansa

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Erstellt:
2. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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