Landkreis 27.07.2019 Von Die Harke

Von Drachen und Fischbrötchen

Die Mittelweser-Touristik empfiehlt / HamS-Serie für Radler und Pedelec-Fahrer / Heute: Der Weserradweg

„Die Mittelweser-Touristik empfiehlt.“ Unter dieser Überschrift veröffentlicht die HARKE am Sonntag in lockerer Folge Tipps für Radler und Pedelec-Fahrer. Der heutige Beitrag kommt von Mittelweser-Touristik-Geschäftsführer Martin Fahrland. Er empfiehlt eine Tour auf dem Weser-Radweg von Nienburg bis Schweringen und zurück. Der Tourismus-Experte schreibt:

Der Weser-Radweg wurde in diesem Jahr auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) zum beliebtesten deutschen Radfernweg gekürt. Im Jahr 2017 wurde er vom ADFC als Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet. Es gibt eine ausgeschilderte Hauptroute und eine ausgeschilderte Alternativroute, die auf der anderen Weserseite verläuft. An Wehren, Fähren und Brücken können die Seiten gewechselt werden.

Die Hauptroute des Weser-Radwegs führt aus der historischen Altstadt Nienburgs kommend über die Autobrücke auf die linke Weserseite, am Schiffsanleger vorbei nach Marklohe. Die romanische St. Clemenskirche ist für ihre spätgotischen Deckenmalereien bekannt. Wer gerne singt, ist in Marklohe richtig: Die Straße der Lieder - verschiedene Liedstationen mit Liedtafeln, auf denen die Texte stehen, sollen zum Singen anregen. Einkehrtipp ist Ahburs Schüne, direkt am Wegesrand. Weiter geht es zur Marina Mehlbergen. Hier liegen große und kleine Sportboote im Wasser. Tipp: Fischbrötchen am Kiosk.

Auf der Hauptroute des Weser-Radweges führt die Radtour weiter, über das Wehr auf die rechte Weserseite ins Altdorf von Drakenburg. Auf dem ausgeschilderten Rundgang „Drakenburger Drachenspur“ lässt sich der historische Ortskern mit dem Weserrenaissancetor zum Gutshof Benecke und der Johannis-der-Täufer-Kirche erkunden. Einfach der Beschilderung folgen. Tipp: Nicht weit vom Ortskern ist der Wassererlebnispark „Wassarium Drakenburg“ – hier gibt es alles rund ums nasse Element. Von Drakenburg aus geht die Fahrt weiter in Richtung Norden. Vorbei an den Aalschokkern der Familie Dobberschütz, den Fischteichen in Hassbergen zur Gierseilfähre nach Schweringen. Dort kann man die Weser ohne Motor nur mit der Kraft des Wassers überqueren. Bitte Fährzeiten beachten!

Wer jetzt noch genügend Puste hat kann auf der linken Weserseite nach Norden fahren und die Stiftskirche in Bücken besuchen. Der Dom des Hoyaer Landes ist mit großartigen Kunstwerken ausgestattet (unter anderem Triumphkreuz, Taufstein, Altar, Glasfenster). Tipp: Lassen Sie sich die Gründungslegende erzählen!

Über die Brücke in Hoya mit dem danebenliegenden ehemaligen Grafenschloss geht es dann wieder auf der rechten Weserseite zurück nach Drakenburg.

Ansonsten geht die Reise von Schweringen auf der linken Weserseite nach Süden, über Balge mit der romanischen St.-Bartholomäus-Kirche, der Schleuse und dem Schleusenkanal zurück übers Wehr nach Drakenburg und dann auf der rechten Weserseite wieder zurück nach Nienburg. Kurz vor Nienburgs Zentrum befindet sich der idyllisch gelegene Nienburger Hafen. Er lädt zu einer Pause und einer Erfrischung im örtlichen Gasthaus ein.

Im Internet unter www.mittelweser-tourismus.de gibt es Streckeninformationen zum Weser-Radweg und weiteren Radtouren in der Mittelweser-Region sowie kostenfreie pdf-Downloads sowie GPX-Tracks für GPS-Geräte.

Tourismus-Chef Martin Fahrland empfiehlt eine Radtour auf dem Weserradweg von Nienburg bis Schweringen bzw. Hoya. Mittelweser-Touristik

Tourismus-Chef Martin Fahrland empfiehlt eine Radtour auf dem Weserradweg von Nienburg bis Schweringen bzw. Hoya. Mittelweser-Touristik

Der Weserradweg. DH

Der Weserradweg. DH

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Erstellt:
27. Juli 2019, 22:23 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 30sec

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