Auch das Kloster Schinna ist Bestandteil der "Kulturroute". Mittelweser-Touristik

Auch das Kloster Schinna ist Bestandteil der "Kulturroute". Mittelweser-Touristik

Landkreis 15.04.2017 Von Die Harke

Von Kultur zu Kultur

Netzwerk „Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover“ hat „Kulturroute“ entwickelt

Radler und Kulturinteressierte aufgepasst: Mit Beginn der Radsaison hat das Netzwerk „Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover“ einen Veranstaltungskalender für den Streckenverlauf seines gut 800 Kilometer langen Radfernweges „Kulturroute“ veröffentlicht. Gute Anlässe, auf der Kulturroute zu radeln, gibt es reichlich. In der Fahrradsaison zwischen April und Oktober finden entlang der Strecke wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Wer auf der „Kulturroute“ unterwegs ist, darf sich auf Musik, Ausstellungen, Bühnen, Feste, Kulinarik und Führungen zu Fuß oder mit dem Rad freuen.

Die rund 800 Kilometer lange „Kulturroute“, ein Radfernweg, verbindet so unterschiedliche Ziele wie die Herrenhäuser Gärten, das Schloss Celle oder das Kloster Loccum ebenso wie die UNESCO-Welterbestätten Mariendom in Hildesheim und Fagus-Werk in Alfeld.

Auch kürzere Tourenabschnitte laden zum Entdecken ein. Denn aufgrund der guten Zuganbindung können Radler unter vielen unterschiedlichen Tagesschleifen in Kombination mit Bahn und Rad wählen.

15 Tagesetappen mit Streckenlängen zwischen 33 und 80 Kilometern sowie fünf kürzere Ausflugstouren gliedern die Strecke. Start- und Zielpunkte der Tagesetappen sind jeweils mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.

Die rot ausgeschilderte Hauptroute führt im Norden bis an die Aller, im Westen ins Weserbergland und im Süden zwischen den Gebirgszügen Süntel und Ith zurück bis zur Leine.

Nienburg, Walsrode, Peine, das Schloss Hämelschenburg sowie die beiden Gedenkstätten Bergen-Belsen und Ahlem sind über grün und blau beschilderte Alternativ- und Ergänzungsstrecken angebunden.

Der Radfernweg „Kulturroute“ führt auch durch die Mittelweser-Region: Aus Stadthagen kommend erreicht der Radler Bad Rehburg, das einst „Hannoversche Madeira“ genannt wurde. Im neuen Badehaus befindet sich die Ausstellung „Kurleben der Romantik“. In zwölf Kabinetten werden die Episoden aus der Geschichte des königlichen Bad Rehburgs und des Kurlebens inszeniert.

Über Münchehagen mit dem [DATENBANK=3812]Dino-Park[/DATENBANK] und Loccum mit seinem überregional bekannten, 1163 gegründeten Kloster geht die Reise nach Schlüsselburg mit seinem Scheunenviertel. Hier trifft die Kulturroute auf den W[DATENBANK=2364]eser-Radweg[/DATENBANK]. Der nächste Ort ist Stolzenau, direkt am Weserufer gelegen. Das Wahrzeichen ist der gedrehte Turmhelm der St.-Jacobi-Kirche.

Weiter nördlich führt der Weg am Gelände des ehemaligen Benediktiner-Klosters Schinna, eine der ältesten protestantischen Fachwerkkirchen Deutschlands, vorbei.

Über die Weserbrücke geht es in den Ortskern von Landesbergen mit der Hochzeitsmühle, dem Spieker und der alten Weserfähre. In Estorf locken die Fachwerkkirche und das Historische Scheunenviertel mit der Radler-Scheune.Der Gast erreicht dann Nienburg mit seiner Fachwerk- und Weserrenaissancealtstadt. Hier locken verschiedene Museen und die Personenfahrgastschifffahrt. Durch die Stadt führt der Weg in den nahe gelegenen Forst Krähe. Dort liegt seit Jahrtausenden der Findling Giebichenstein. Mit einem Gewicht von 207 Tonnen Granit ist er einer der größten in Niedersachsen.

Weiterhin sehenswert ist in Stöckse das Kulturdenkmal Kartoffeldämpfanlage – deutschlandweit einzigartig. 1962 entstand diese Anlage, um Kartoffeln für die Schweinemast zu garen. Über Steimbke mit seiner romanischen St. Dionysius-Kirche und Rodewald (untere Bauernschaft – nördlicher Teil) mit dem Heimatmuseum (mittlere Bauernschaft) führt der Weg weiter ins Aller-Leine-Tal.

Den kostenfreien Faltplan sowie den Veranstaltungskalender gibt es bei der [DATENBANK=1626]Mittelweser-Touristik GmbH[/DATENBANK], Lange Straße 18, 31582 Nienburg, Telefon (0 50 21) 9 17 63-0, Fax (0 50 21) 9 17 63-40, E-Mail: info@mittelweser-tourismus.de oder Internet: www.mittelweser-tourismus.de.

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Erstellt:
15. April 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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