16 Ruderer vom Gymnasium Stolzenau erlebten einen tollen Ausflug nach Berlin. Brida

16 Ruderer vom Gymnasium Stolzenau erlebten einen tollen Ausflug nach Berlin. Brida

Stolzenau 21.06.2017 Von Die Harke

Von Ost- nach West-Berlin auf dem Wasser

Kräftezehrendes Unterfangen: Schülerruderriege des Gymnasiums war auf großer Fahrt

16 Ruderer von der sechsten bis zur zehnten Klasse der Schülerruderriege des [DATENBANK=182]Gymnasiums Stolzenau[/DATENBANK] reisten nach Berlin. Die zahlreichen Gewässer Berlins sollten unter anderem vom Müggelsee durch den Landwehrkanal bis zum Wannsee entdeckt werden. Nachdem die Boote auf den Anhänger verladen worden waren, reiste ein Teil der Gruppe mit dem Zug, andere mit dem Gemeindebus und den Booten nach Friedrichshagen. Der Friedrichshagener Ruderverein beherbergte die Ruderer in seinem 125 Jahre altem Vereinshaus direkt an der Müggelspree. Am Abend wurde zusammen gekocht.

Am Mittwoch war eine rund 30 Kilometer lange Rundfahrt über den Müggelsee, durch den Gosener Graben und den Seddinsee zurück zum Friedrichshagener Ruderverein geplant. Der starke Wind machte jedoch schon das Überqueren des Müggelsees zu einer spannenden Fahrt. Im ruhigen Gewässer ging es dann vorbei an Häusern und Gärten weiter bis zum Gosener Graben. Hier wurden die Steuerleute stark gefordert, da in dem schmalen Graben mit scharfen Kurven auch einige Bäume quer knapp unter der Wasseroberfläche lagen.

Am Seddinsee waren der Wind und die Wellen jedoch so stark, dass schon viel Wasser in die Boote hereinbrach und sich alle für den Rückweg entschieden. Dicht am Ufer und mit angelegten Schwimmwesten überquerten die Ruderer an der windgeschützten Seite nochmals den Müggelsee und erreichten dann sicher und froh den heimischen Steg.

Nach einer Erholung wurden noch am Abend das Brandenburger Tor und der Bundestag besichtigt. Am zweiten Tag ging es von Friedrichshagen einmal quer durch die Stadt durch den Landwehrkanal nach Spandau. Drei Schleusen mussten dabei auf der 40 Kilometer langen Strecke bewältigt werden. Nach dem grünen Friedrichshagen und Köpenick wurde es immer urbaner.

Entlang von S-Bahn-Trassen am Halleschen Tor und am Technikmuseum vorbei ruderten alle gemeinschaftlich Richtung Westen. Nach einem kräftezehrenden letzten Teilstück, bei dem vor allem die älteren Schüler gefordert waren, erreichten alle erschöpft, aber glücklich das Gelände der Ruder-Union Arkona in Spandau. Einige sprangen gleich ins erfrischende Wasser, während das Grillteam das Abendessen vorbereitete.

Am Freitag wurde dann gemeinschaftlich beschlossen, die Strecke aufgrund der Wetterlage – viel Wind und hohe Temperaturen – und des Erschöpfungsgrades etwas abzukürzen. Das Ziel war diesmal das Bootshaus der Schülerruderriegen Berlins am Wannsee. Bei der Fahrt über den Wannsee sprangen bei einigen Pausen auch hier nochmal einige in das kühle und erfrischende Nass. Begeistert von den vielen Endrücken machten sich die Ruderer wieder auf dem Heimweg und gegen 22 Uhr kamen alle glücklich in Stolzenau an.

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Erstellt:
21. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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