Vergangene Saison ging es hoch her beim Mainscher Theater mit „Nix as Nonnen“. Jetzt sind die Jäger dran.ArhcivFoto: Niemeyer Niemeyer

Vergangene Saison ging es hoch her beim Mainscher Theater mit „Nix as Nonnen“. Jetzt sind die Jäger dran.ArhcivFoto: Niemeyer Niemeyer

Mainsche 09.02.2019 Von Die Harke

Von „Petri Heil“ und „Waidmannsdank“

Theatergemeinschaft Mainsche hat Premiere

Die Theatergemeinschaft Mainsche spielt in dieser Saison den Dreiakter „Petri Heil un Waidmanns Dank“ von Bernd Gombold, und zwar im Saal bei Gehannen an der Hesterberger Straße 4 in Mainsche (ehemals Gaststätte zur Post). In dem Stück geht es um einen Schnellkochtopf zum Hochzeitstag und ein schmutziges Fußballertrikot zum Muttertag: Damit soll sich Gerda zufrieden geben. Aber diesmal bringen solche „reizenden Geschenke“ das Fass zum Überlaufen.

Denn weder Muttertag noch Hochzeitstag bringen Rudi dazu, auch nur einmal an seine Frau zu denken. Wie jeden Sonntagmorgen geht er zum Angeln und wirft die gefangenen Forellen Gerda zum Ausnehmen auf den Küchentisch. Sohn Simon bringt als „Überraschung“ seine Fußballerklamotten zum Waschen, wobei der „altledige“ Schwager Hermann, dessen einzige Passionen die Jagd und das Essen sind, in der Waschküche schon mal ein geschossenes Reh zwischenlagert.

Aber diesmal hat Gerda genug. Sie packt ihre Tasche und gönnt sich ein paar Tage Auszeit. Rudi und Herrmann stört das überhaupt nicht. Sie nutzen die Gelegenheit, in einem einschlägigen Lokal namens „Italienische Nacht“ zwei angebliche Italienerinnen aufzugabeln, die sie gleich auch noch zum Küchendienst einspannen wollen. Aber dort will der neue Freund von Tochter Tina, der „Stress“ mit den Frauen in seiner Wohngemeinschaft hat, einen „Tofu-Kochkurs für Männer“ abhalten. Als die italienischen Schönheiten schließlich vor der Tür stehen, haben Rudi und Herrmann alle Hände voll zu tun, die Kinder aus dem Haus zu schaffen...

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Erstellt:
9. Februar 2019, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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