09.09.2012

Von Zuckerbäckern und Badegästen

Tourismus: Ein Rehburger Spaziergang mit Anni, Herz und Schnauze

„Zuckerbäckers Liebling“ ist die Schankwirtin Anni, wenn sie Gäste durch Rehburg führt. Bei dem Spaziergang, zu dem sie am heutigen Sonntag, 9. September, 15 Uhr, alle Interessierten vom Rehburger Marktplatz mitnimmt, hat sie allerdings mehr als die Geschichte vom Rehburg-Loccumer Butterkuchen zu bieten. Rehburg (ade). Anni mag Butterkuchen, ihren Klaas und „ihr“ Rehburg. Welche Geschichten sich um das Städtchen ranken und welche Geschichte sich dahinter verbirgt, erzählt sie frei heraus mit Herz und Schnauze.

Als Wirtin des „Raths-Kellers“ liegt Anni das im Blut und allein dessen Geschichte ist schon sagenhaft. So gehört der „Raths-Keller“ auch zu den Gebäuden, die die Architekten und Bürgermeister Ernst und Wilhelm Meßwarb für Rehburg bauten. Und deren unverkennbarer Baustil, der manchmal auch mit dem Werk von Zuckerbäckern verglichen wird, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Aber auch mit den romantischen Märchen um den Steinhuder Meerbach, mit den Vorfahren des Lügenbarons Münchhausen und den Rehburger Jugendjahren des Schriftstellers Ernst Jünger kennt Anni sich aus. Letzteren hat sie erwischt, als er splitterfasernackt im Meerbach badete – im Jahr 1912, in dem Anni mit ihren Gästen durch Rehburg spaziert.

Die Teilnahme an dem Rehburger Spaziergang kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Rehburger Heimatmuseum zu besichtigen, wo auch Kaffee und Kuchen gegen Spenden gereicht werden.

Gruppen, die einen Rehburger Spaziergang buchen möchten, können sich mit Judith Weber im Rehburger Rathaus unter der Telefonnummer (05037) 97 01 52 in Verbindung setzen.

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Erstellt:
9. September 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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