Staffhorst 12.07.2019 Von Die Harke

Vorbereitung für Bohrung in Staffhorst

Im Erdgasfeld Staffhorst plant Wintershall-Dea eine neue Produktionsbohrung, die Päpsen Z1d. Diese Bohrung wird nach Konzernangaben abgelenkt aus der bereits bestehenden Bohrung Päpsen Z1/Z2 im Bereich der Hägermannstraße in der Gemeinde Staffhorst. Ab dem 15. Juli starte Wintershall-Dea mit den ersten Vorbereitungen und nehme dafür die aktuelle Bohrung Päpsen Z2 außer Betrieb. Hierbei komme es an einem Tag zu routinemäßigen Fackeltätigkeiten. Dabei werde die Anlage druckentlastet, gespült und gesichert. Einzelne Rohrleitungen würden demontiert. Danach werde die Fackel abgebaut. Das bedeute, dass Kran- und Steigerarbeiten erfolgten. In der folgenden Woche würden dann auf dem Förderplatz Reinigungsarbeiten stattfinden. Nach aktueller Planung werde die Bohranlage voraussichtlich in der Woche ab dem 19. August angeliefert und aufgebaut. Der Aufbau der Bohranlage werde etwa sieben Tage dauern. Danach beginnen die Bohrarbeiten. Die Ablenkungsbohrung solle die Erdgas-Lagerstätte Staffhorst in einer Tiefe von rund 4.000 Metern erschließen. Die Arbeiten würden nach rund 90 Tagen abgeschlossen sein.

Wintershall-Dea wolle vor Beginn der Bohrarbeiten die Anwohner zu einer Informationsveranstaltung am Förderplatz einladen. Da die Bohrung im direkten Umfeld zu den bereits bestehenden Bohrungen liege, könne sie an die bestehende Infrastruktur angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme und Beginn der Förderung sei für das erste Halbjahr 2020 geplant.

In den Gemeinden Staffhorst und Borstel fördert Wintershall-Dea nach eigenen Angaben seit 1965 Erdgas. Aus aktuell neun aktiven Bohrungen würden rund 110 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr gefördert.

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Erstellt:
12. Juli 2019, 08:04 Uhr
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