Manon Garms DH

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24.04.2015 Von Manon Garms

Vorbild sein

von Manon Garms

Jährlich verunglücken deutschlandweit etwa 30 000 Kinder im Straßenverkehr. Diese erschreckende Zahl brachte gestern Volker Conrad, Kontaktbeamter der Nienburger Polizei, ins Gespräch, als in der Kintertagesstätte „Unterm Regenbogen“ der Startschuss für das neue Projekt „Sicher zur Schule“ fiel (Bericht auf dieser Seite). Wer ist schuld daran, dass so viele Kinder im Straßenverkehr zu Schaden kommen? Sicher gibt es Fälle, in denen man niemandem einen Vorwurf machen kann, weil es schlicht und einfach ein schrecklicher Unfall war. In anderen Fällen tragen unachtsame Verkehrsteilnehmer die Verantwortung, die zu schnell gefahren sind oder nicht aufgepasst haben.

Natürlich muss aber auch den Kindern selbst beigebracht werden, wie sie sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten haben. Jeder Erwachse muss an dieser Stelle ein Vorbild sein. Sicher würden die meisten Erwachsenen lügen, wenn sie von sich behaupteten, noch nie bei einer roten Ampel die Straße überquert zu haben. Wenn Kinder in der Nähe sind – unabhängig davon, ob es die eigenen Sprösslinge sind oder nicht – sollte man sich das aber verkneifen und warten, bis die Ampel grün ist. Wie soll man sonst einem Kind erklären, warum einige Menschen die rote Ampel missachten dürfen, andere aber nicht? Die einzige Erklärung lautet: Dieser Erwachsene macht gerade einen Fehler und ist kein gutes Vorbild für Kinder.

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Erstellt:
24. April 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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