Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit rät zur Vorsicht beim Verzehr von Nüssen. Foto: Dmitrii - stock.adobe.com

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit rät zur Vorsicht beim Verzehr von Nüssen. Foto: Dmitrii - stock.adobe.com

Landkreis 16.12.2020 Von Holger Lachnit

Vorsicht vor muffigen Nüssen

Die Nüsse, speziell Walnüsse, gehören zu Weihnachten wie Stollen oder Lebkuchen. Einmal im Jahr kommt der grießgrämig blickende Nussknacker mit seinem langen Rauschebart zum Einsatz und sorgt für gesunden Genuss.

Aber Vorsicht. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) rät zur Vorsicht beim Verzehr von Nüssen: „Wenn sie untypisch, gar muffig oder bitter schmecken, sollten sie gleich ausgespuckt und nicht heruntergeschluckt werden“, empfehlen Ernährungsfachleute. Denn die Nüsse könnten mit Schimmelpilzen und deren Giften belastet sein: „Das Tückische dabei ist, dass Mykotoxine (Pilzgifte) nicht mit bloßem Auge erkannt und nicht gerochen werden können.“

Nüsse würden häufig von den Schimmelpilzen befallen. Diese würden bevorzugt in warmer und feuchter Umgebung, die Mykotoxine „Aflatoxin“ und „Ochratoxin A“ bilden, welche schon während der Ernte und des Transports, aber auch während der Vorratshaltung gebildet werden.

Konsumenten könnten selbst auch zum Schutz vor Schimmelpilzen beitragen. So sollten sie Lebensmittel stets trocken und kühl lagern. „Fallen beim Schälen der Nüsse Verfärbungen und unangenehme Gerüche auf, sollten sie nicht verzehrt werden. Dies gilt generell für Lebensmittel, die muffig riechen oder bereits von sichtbarem Schimmel befallen sind“, heißt es abschließend vom BVL.

Wer das berücksichtige, könne die Nüsse aber sorglos und voller Genuss verzehren.

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Erstellt:
16. Dezember 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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