Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen


Im Uferschlamm eines ehemaligen Sees bei Schöningen im Landkreis Helmstedt wurde ein etwa 300.000 Jahre alter Elefantenstoßzahn entdeckt. Wie ist das Tier, das heute warmen Regionen der lebt, nach Norddeutschland gelangt? Foto: Jens Lehmann.

Im Uferschlamm eines ehemaligen Sees bei Schöningen im Landkreis Helmstedt wurde ein etwa 300.000 Jahre alter Elefantenstoßzahn entdeckt. Wie ist das Tier, das heute warmen Regionen der lebt, nach Norddeutschland gelangt? Foto: Jens Lehmann.

Nienburg 04.12.2019 Von Die Harke

Vortrag im Museum: Geschichte des Klimawandels in Mitteleuropa

50.000 Jahre im Rückblick: „Der (steinzeitliche) Mensch zwischen Aussterben und Anpassung“

Das Museum Nienburg lädt alle Interessierten herzlich am 12. Dezember 2019 zum Vortrag „500.000 Jahre Klimawandel in Mitteleuropa – Der (steinzeitliche) Mensch zwischen Aussterben und Anpassung“ ein. Zu Gast ist Prof. Dr. Thomas Terberger vom Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Referent für Jägerische Archäologie am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege.

Kaum ein Thema bewegt die Öffentlichkeit zurzeit so sehr wie der Klimawandel. Prof. Terberger wird in seinem Vortrag in die Vergangenheit blicken, die einen erheblichen Beitrag leisten kann, um den Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Menschen besser zu verstehen. Wie ist es zu erklären, dass vor 300.000 Jahren sich Elefanten im Uferschlamm eines Sees nahe des heutigen Schöningen suhlten? Das Leben im Eiszeitalter war vom dramatischen Wechsel kalter und warmer Abschnitte geprägt und auch in den letzten 10.000 Jahren war der Mensch wiederholt mit Klimaschwankungen konfrontiert. Der Vortrag wird an Fallbeispielen von der Steinzeit bis zum Mittelalter die klimabedingten Veränderungen und ihre Auswirkungen auf den Menschen diskutieren.

Der Vortrag findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „KALTE ZEITEN – WARME ZEITEN. Von Mammuten und Motoren“ statt und wurde ermöglicht durch Mittel der Stiftung Niedersachsen, der Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen, der Niedersächsische Sparkassenstiftung, der Stiftung der Sparkasse Nienburg, des Landschaftsverbandes Weser-Hunte e. V., der Wirker-Stiftung, der Dr. W. Steinmann Stiftung, der Avacon AG sowie der Neuhoff-Fricke Stiftung.

Zum Artikel

Erstellt:
4. Dezember 2019, 13:40 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.