Helge Nußbaum DH

Helge Nußbaum DH

22.05.2016 Von Helge Nußbaum

Wann verbraucht man mehr Kalorien?

Beim 13. Nienburger Spargellauf am Sonnabend zeigte das Thermometer teilweise 25 Grad Celsius an. Wenn die Sonne sich zwischen den wenigen Wolken durchgekämpft hatte, war es bestimmt noch wärmer für die vielen Athleten in Nienburgs Innenstadt. Da kam einigen die Strecke an der Weser mit einer leichten Brise gerade recht. Doch wann verbraucht man mehr Kalorien? Schwitzen im Sommer oder frieren im Winter – was kostet mehr Energie? Im Sommer, werden viele wahrscheinlich aus dem Bauch heraus sagen. Wenn es heiß ist, schwitzen wir mehr, jede Bewegung kommt uns anstrengender vor. Im Winter setzen viele Menschen hingegen etwas Winterspeck an. Aber liegt das tätsächlich am saisonal unterschiedlichen Energieverbrauch? Den Körper zu erwärmen kostet aber wohl mehr Energie als ihn abzukühlen. Demnach müsste es uns allen ja ein wenig leichter fallen, im Winter abzunehmen. Punkt für den Winter? Aber nein, so einfach ist das leider nicht. Wenn es draußen heiß ist, haben viele Menschen weniger Lust auf schwere Mahlzeiten als im Winter. Bei kalten Temperaturen neigen wir eher dazu, uns den Bauch richtig vollzuschlagen, gerade in der Weihnachtszeit, bei Ente oder Gans – das macht sich auf Dauer natürlich in Form von Röllchen auf den Hüften bemerkbar. Punkt für den Sommer. Außerdem bewegen sich viele von uns im Sommer einfach mehr – siehe Spargellauf. Jeder zusätzliche Schritt verbraucht Kalorien, dafür müssen wir noch nicht einmal Sport treiben. Spazieren gehen, Gartenarbeit, Fahrradtouren – all das macht im Sommer mehr Spaß und verbrennt zusätzliche Energie.

Kilos rauf oder runter – das ist nicht abhängig von der Jahreszeit. Aber im Sommer fällt Abnehmen bestimmt schon wegen der angestrebten Strandfigur leichter.

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Erstellt:
22. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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