Freude über die Förderung: Astrid Witte, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Nicolai Meier, Julia Lambert, Lothar Meckling,, und Gisela Lamkowsky (von rechts). Julia Nowak

Freude über die Förderung: Astrid Witte, Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, Nicolai Meier, Julia Lambert, Lothar Meckling,, und Gisela Lamkowsky (von rechts). Julia Nowak

Mühlenkreis 16.04.2019 Von Die Harke

Warmer Geldsegen: 102.000 Euro gibt es für das „Moorhus“

Besucherzentrum erhält als eine von 23 Einrichtungen eine Förderung des Umweltministeriums

Das NABU-Besucherzentrum „Moorhus“ erhält als eine von insgesamt 23 Einrichtungen landesweit erneut eine Förderung des Umweltministeriums für ihre Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen einer zentralen Feierstunde im Umweltministerium überreichte Ministerin Ursula Heinen-Esser den Förderbescheid in Höhe von 102000 Euro an den Vorsitzenden des NABU-Kreisverbandes Lothar Meckling und die Mitarbeiterinnen des Landesnetzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) NRW“ Julia Lambert und Nicolai Meier. Mit der Förderung unterstützt das Ministerium das NABU-Besucherzentrum „Moorhus“, seine Bildungs- und Vernetzungsaktivitäten innerhalb des Landesnetzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) NRW“ in den kommenden zwölf Monaten weiter auszubauen.

Zum Auftakt der nunmehr vierten Förderperiode des BNE-Förderprogramms des Umweltministeriums betont die Ministerin: „Alle Einrichtungen der Umweltbildung sind für uns wichtige Partner bei der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unserem Planeten. Als außerschulische Lernorte bereichern sie mit ihren Angeboten die Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Sie fördern ihre Entwicklung zu verantwortungsvoll handelnden Menschen. Die fortlaufende Unterstützung und Weiterentwicklung des BNE-Landesnetzwerks ist mir daher besonders wichtig.“

Insgesamt 23 Einrichtungen erhielten als BNE-Regionalzentren jetzt ihren Zuwendungsbescheid zur Förderung der beantragten Maßnahmen auf dem Gebiet der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Förderhöchstbetrag einer Einrichtung liegt wie in den Vorjahren bei maximal 110000 Euro pro Jahr. Insgesamt setzt das Umweltministerium Fördermittel in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro ein.

Die BNE-Regionalzentren gehören zum landesweiten Netzwerk „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Sie wirken in ihren Kreisen und darüber hinaus. „Wir freuen uns natürlich sehr“, so die drei BNE-Mitarbeiter des NABU, Ramona Gieseking, Julia Lambert und Nicolai Meier, „dass wir nun ein weiteres Jahr unser Bildungsangebot weiter entwickeln und ausbauen können“. Für den NABU-Vorsitzenden Lothar Meckling ist die Landesförderung absolut wichtig: „Umweltbildung ist angesichts der vielfältigen Probleme heute notwendiger als je zuvor. Aber ohne die Förderung des Landes wäre sie in diesem Umfang nicht möglich. Daher möchte ich mich nicht nur bei der Ministerin und ihren Mitarbeiterinnen, sondern auch bei unseren Landtagsabgeordneten bedanken, die sich für die Fortsetzung der Förderung eingesetzt haben“, sagte er.

Zum Artikel

Erstellt:
16. April 2019, 13:37 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 03sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.