Vier Tore von Volker Andresen
änderten nichts am Fehlstart
der HSG Mittelweser. F. Schmidt

Vier Tore von Volker Andresen änderten nichts am Fehlstart der HSG Mittelweser. F. Schmidt

Handball 18.09.2017 Von Die Harke

Warmsen am Tabellenende

Handball: Erste Pleite für Aufsteiger SJB Binnen – trotz der überragenden Nancy Brünger

Landesklasse

HSG Bruchhausen 35 HSG Mittelweser 24

Die Mittelweser-Handballer begannen gut im Landesklassen-Spiel bei der [DATENBANK=6276]HSG Bruchhausen-Vilsen[/DATENBANK] und führten nach acht Minuten mit 5:4. In der Folge spielte der Favorit aus Vilsen allerdings deutlich bissiger und zog nach 24 Minuten auf 14:8 davon. Die Gäste kämpften sich aber zurück in die Partie, Johann Lind verkürzte mit der Halbzeitsirene auf drei Tore.

Die Hausherren spielten nach dem Seitenwechsel mit viel Tempo. Mittelweser fand in der Defensive kein Mittel, um das schnelle Spiel zu unterbrechen und so setzte sich Bruchhausen-Vilsen nach und nach ab. Zudem spielte der Gast vorn zu überhastet und nutzte selbst freie Würfe nicht aus. Am Ende stand ein völlig verdienter Sieg der Vilser auf der Anzeigentafel. Am kommenden Sonntag hat die HSG Mittelweser bereits die Möglichkeit, zuhause gegen Daverden die ersten Punkte einzufahren.

[DATENBANK=267]HSG Mittelweser/Eystrup[/DATENBANK]: Steffens 2 geh. 7m, Tote – Krüger 7/2, Bauer 6, Andresen 4, Bach 2, Hanuscheck 2, Bösche 1, Lind 1, Precht 1, Frehse. Regionsoberliga H

HSG Nienburg III 26 TSV Neustadt 33

Die Drittvertretung der [DATENBANK=746]HSG Nienburg[/DATENBANK] bleibt auch im vierten Spiel der jungen Regionsoberliga-Saison sieglos. Im kleinen Derby gegen den TSV Neustadt setzte es eine 26:33-Heimpleite. Die HSG fing gut an, führte nach 17 Minuten mit 9:8. Angeführt vom starken Sebastian Wolf, der 13 Treffer erzielte, wendete sich jedoch das Blatt zugunsten der Gäste, die zur Halbzeit mit 15:12 führten. Der Vorsprung hielt bis zum Ende, wurde gar auf sieben Tore ausgebaut. Bester Nienburger Werfer war Spielertrainer Dirk Pauling mit sechs Treffern.

HSG Nienburg III: Rosinski – Süchting, Weber 3, Veil, Kühlcke 4, Tomanek 5, Schmidt 1, Meyer 4, Block, Weinert 3, Weimer, Kralisch, Pauling 6/2. Frauen-Regionsoberliga H

MTV Großenheidorn II 24 SJB Binnen 23

Im Hexenkessel von Großenheidorn hat jede kämpferische Anstrengung der Binner Handballerinnen und am Ende das Glück allein nicht gereicht – 23:24 stand es am Ende in einer teilweise hektischen, aber sehr spannenden Schlacht um den Ball.

Die personell gebeutelten Binner Damen kamen zu Beginn schwer in ihr Spiel und bekamen einmal mehr die Durchschlagskraft einiger Landesliga-Spielerinnen der Heidorner Erstvertretung zu spüren. Immer wieder jedoch drehte sich die Führung durch ein schnelles Spiel und einige Paraden von Torhüterin Kathrin Buchholz, bis am Ende die Luft ausging. Für den SJB Binnen war es trotz der starken Leistung von Nancy Brünger, die zehnmal einnetzte, die erste Niederlage der noch frischen Saison.

[DATENBANK=4664]SJB Binnen[/DATENBANK]: Buchholz – Brünger 10/1, Deicke, Heidorn 1, Hilbig 2, Höhn, Isensee 2, Kettler, Timm 8.

Frauen-Bezirksliga

SV Warmsen 23 TuS 09 MÖllbergen 34

Auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den TuS 09 Möllbergen mussten sich die Handballerinnen aus Warmsen am Ende mit einer deutlichen Niederlage abfinden. Zwar startete der SVW stark in die Partie und lag nach drei Minuten mit 3:1 vorn, jedoch ließ der Gast nicht lange auf sich warten. Die Mädels aus Möllbergen kamen besser ins Spiel und nutzten die Lücken im neu formierten Mittelblock der Südkreislerinnen eiskalt aus. Obwohl der Rückraum um Annika Rethmeier und Jennifer Oldenburg beliebig einnetzte, ging der SVW mit einem 12:17-Rückstand in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte zeigte die Abwehr der Heimsieben viel zu wenig Biss. Der Gegner kam zu einfachen Toren. Da im Angriff nun zusätzlich Pfosten und Latte den Torerfolg verhinderten, ging das Spiel am Ende verdient mit 23:34 an den Gast aus Westfalen.

[DATENBANK=2609]SV Warmsen[/DATENBANK]: Grentz 2 geh. 7m – Schröder, D. Ruhe 1, Oldenburg 8/1, Quellhorst, Burkamp, Wagenfeld 1, Rethmeier 7, Gräper 1, Hormann, Büsching 1, Dröge, Engelke, Neumann 4.

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Erstellt:
18. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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