Nikias Schmidetzki DH

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Guten Tag 19.07.2019 Von Nikias Schmidetzki

Warnung vor dem Sommerohr

Kennen Sie „Sommerohren“? Haben Sie vielleicht gar eines oder zwei? Vielleicht hatten Sie ja wenigstens mal eins? Nun sind ja Ferien, und der Sommer versucht wieder, mit aller Kraft zurückzukehren – haben zumindest diejenigen versprochen, die sich damit auskennen: die Wettervorhersager. Und weil dann voraussichtlich wieder viele in Schwimmbäder pilgern, könnte es auch wieder verstärkt zu Sommerohren kommen. Die haben nichts mit neugierigen Nachbarn auf der Liegewiese zu tun, deren Hörorgane immer größer zu werden scheinen, um mitzubekommen, was um sie herum so gesprochen wird.

Ein Sommerohr ist tatsächlich eine in der Medizin gebräuchliche Bezeichnung für eine Entzündung des äußeren Gehörganges und der Ohrmuschel. Das Sommerohr entsteht, das ist von vielen Experten zu lesen, meist durch eine Mischung von Sonnenbrand und Chlorwasser. Durch das Wasser im äußeren Gehörgang quillt die Haut auf und wird so durchlässiger für schädliche Keime. Durch den entstehenden Juckreiz kratzt der Sommer-ohrenträger oftmals an der betroffenen Stelle, und es folgt das Unvermeidliche: Die Haut rötet sich, schwillt an, die Stelle kann sogar nässen, und es können kräftige Schmerzen entstehen, die sich sogar bis in den Kieferbereich ziehen. Sollte es soweit kommen, raten Experten zum Arztbesuch.

Vorsicht ist also schon im Vorfeld angebracht. Denn ein Sonnenbrand allein ist schon unschön und auch nicht ungefährlich – auch ohne zum Sommerohr, zur Sommernase, zum Sommernacken oder sonstigem Sommer-Körperteil zu werden.

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Erstellt:
19. Juli 2019, 23:23 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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