Manon Garms DH

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Landkreis 06.12.2017 Von Manon Garms

Warten auf den Fahrstuhl

Guten Tag

61512. Im städtischen Finanzausschuss hat die [DATENBANK=4192]SPD[/DATENBANK] jetzt den Antrag gestellt, den Aufzug in den Haushalt für 2018 aufzunehmen – nachdem der Schulausschuss dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt war, den Fahrstuhl erst 2019 zu bauen. Der allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters, [DATENBANK=89]Jan Wendorf[/DATENBANK], zitierte [DATENBANK=1012]Michael Brede[/DATENBANK], Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Liegenschaftsbetrieb, laut dem ein Fahrstuhl technisch nicht möglich sei. Jetzt prüfe man die Realisierbarkeit eines Treppenliftes. [DATENBANK=5215]Georg Hennig[/DATENBANK] ([DATENBANK=3223]CDU[/DATENBANK]), der Rollstuhlfahrer ist, erzählte, dass er zu Hause einen Treppenlift habe. „Der kostet nur ein Fünftel dessen, was ein Fahrstuhl kostet, und auch die Wartung ist sehr viel günstiger. Die Frage ist, wie viele Personen da transportiert werden müssen“, so Hennig.

Für den Haushalt 2018 waren ursprünglich 100.000 Euro für den Fahrstuhl angemeldet worden. [DATENBANK=85]Horst Prüfer[/DATENBANK] (SPD) sprach sich dafür aus, diese 100.000 Euro auch tatsächlich für das Jahr 2018 vorzusehen, selbst wenn man nur 20.000 Euro für einen Treppenlift nutze. Das sah [DATENBANK=1221]Viktor Jahn[/DATENBANK] (CDU) anders: „Ich verstehe das Anliegen, aber wenn wir 100.000 Euro wieder für das Jahr 2018 in den Haushalt schieben, muss er ja auch wieder ausgeglichen werden.“

Man einigte sich schließlich darauf, das Thema wieder in den Schulausschuss zurückzugeben. Schüler, Eltern und Lehrer müssen also noch weiter auf eine Entscheidung warten.

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Erstellt:
6. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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