Der Spritpreis hat ordentlich angezogen. Foto: Sandor Jackal - stock.adobe.com

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Nienburg 04.01.2021 Von Holger Lachnit

Warum der Sprit so teurer ist

Guten Tag – ein Kommentar

Waren Sie in diesem Jahr schon tanken? Ganz schön teuer, oder? Der Preis für Diesel ist nämlich am 1. Januar um 7,9 Cent pro Liter gestiegen.

Ein Liter Benzin verteuerte sich um 7 Cent. Grund dafür ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz. Es soll dafür sorgen, dass weniger Kohlendioxid ausgestoßen wird. Da seit 1. Januar auch die Mehrwertsteuersenkung nicht mehr gilt, kommen zusätzlich etwa drei Cent pro Liter auf den Spritpreis drauf. Auch das Heizen wird teurer: Heizöl kostet nun 7,9 Cent pro Liter mehr, Erdgas wird um 0,6 Cent pro Kilowattstunde teurer.

Doch es gibt auch erfreuliche Änderungen: Die Grundrente wird eingeführt. Rund 1,3 Millionen mit kleiner Rente bekommen einen Aufschlag. Es profitieren diejenigen, die mindestens 33 Jahre Beiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung und Pflegetätigkeit aufweisen. Im Schnitt gibt es einen Zuschlag von 75 Euro. Die Grundrente startet zwar offiziell zum 1. Januar, die Auszahlung wird sich aber wegen des hohen Verwaltungsaufwands voraussichtlich um mehrere Monate verzögern und dann rückwirkend erfolgen.

Ab Januar gibt es auch mehr Kindergeld: Der Zuschuss für das erste und zweite Kind steigt von 204 auf 219 Euro pro Monat, für das dritte Kind von 210 auf 225 Euro und ab dem vierten Kind von 235 auf 250 Euro. Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wird um mehr als 500 Euro auf 8388 Euro angehoben. Einen Anstieg gibt es auch beim Kinderzuschlag, eine Leistung zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit geringem Einkommen.

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Erstellt:
4. Januar 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
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