19.05.2013

Warum haben Behörden versagt?

SPD Nienburg lädt am 23. Mai zu Veranstaltung mit Sebastian Edathy ein

Nienburg. Die Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) haben für großes Entsetzen gesorgt und die zentrale Frage aufgeworfen: Warum haben Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern ganz offensichtlich bei der Aufklärung der Taten versagt? Und: welche Schlüsse müssen wir aus den Vorkommnissen ziehen? Seit Januar 2012 ist dazu der Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe NSU“ eingerichtet, dessen Vorsitzender der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy ist. Der Ausschuss des Bundestages hat den Auftrag, schonungslos und transparent Fehler und Versäumnisse der deutschen Sicherheitsbehörden aufzuarbeiten. Erste Ergebnisse haben zu massiver Kritik vor allem am Kompetenzwirrwarr und an der Arbeit der Sicherheitsbehörden geführt. Fest steht: Rechtsextremismus ist entschieden entgegenzutreten. „Wir alle sind gefordert zu handeln – überall dort, wo Rechtsextreme versuchen gesellschaftlich an Boden zu gewinnen. Jede und jeder kann und muss etwas tun, damit Rechtsextremismus in Deutschland keine Chance hat. „Rechtsterrorismus in Deutschland – Was müssen wir aus der NSU-Mordserie lernen?“ so der SPD-Ortsverein Nienburg.

Er lädt am kommenden Donnerstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr zu einer Diskussion mit Sebastian Edathy in das „Restaurant am Bürgerpark“, Hannoversche Straße 73 in Nienburg, ein. Alle Interessierten sind willkommen. DH

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Erstellt:
19. Mai 2013, 00:00 Uhr
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