Manon Garms DH

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24.08.2016 Von Manon Garms

Warum nicht gleich so?

Von Manon Garms

Das Hin und Her wegen eines geeigneten Standortes für einen mobilen Kindergarten mit Containern ist zu Ende: Wie Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes (parteilos) im Stadtrat mitteilte, ist man im Verwaltungsausschuss übereingekommen, nun doch für den Standort an der Sportanlage Mußriede zu planen. „Es laufen Gespräche mit dem ASC“, so Onkes.

Für die Eltern, die noch auf der Suche nach einem Krippen- oder Kindergartenplatz für ihr Kind sind, ist das eine gute Nachricht. Viele werden sich aber sicher fragen, wa-

rum die Politik sich nicht gleich auf diesen Standort geeinigt hat, sondern erst noch einen weiteren an der Friedrich-Fröbel-Schule prüfen lassen musste. Sicher: Die Bedingungen dort klangen auf den ersten Blick gut, da schon Container vorhanden waren.

Andererseits hätte man aber auch erahnen können, dass das zuständige Landesjugendamt dafür keine Genehmigung gibt. Schließlich hat es die bei der Nordertorschule auch nicht gegeben. Dort war unter anderem eine fehlende strikte Trennung zwischen Schule, Krippe und Kindergarten bemängelt worden. Es war kaum anzunehmen, dass diese Voraussetzung bei der Friedrich-Fröbel-Schule erfüllt sein würde.

Nun, da die Politik sich für die Mußriede entschieden hat, kommt –neben der Einrichtung der Container – die nächste Aufgabe, die nicht einfach werden dürfte: Das für den mobilen Kindergarten notwendige Personal muss gefunden werden. Bereits im Finanzausschuss war infrage gestellt worden, ob das noch in diesem Jahr möglich ist, da Erzieherinnen momentan sehr gefragt sind.

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Erstellt:
24. August 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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