Manon Garms DH

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Kolumne 02.02.2017 Von Manon Garms

Warum sollte es so einfach sein?

Guten Tag

Die 47730 in der Nienburger Innenstadt beziehungsweise ihr Abbau sind mittlerweile zu einem Dauerthema geworden. Aktuell stehen zwei Vitrinen vor einer Bäckerei zur Debatte. Der Bäcker möchte sie entfernen, um für seine Außengastronomie mehr Platz zu haben. Er will das sogar auf eigene Kosten machen. Doch warum sollte es so einfach gehen, wenn man es nicht auch komplizierter machen kann? „Der Verwaltungsausschuss sieht bislang keine Veranlassung, bei der Beseitigung der Vitrinen aktiv zu werden, da es noch kein Gesamtkonzept für Werbung im öffentlichen Raum gibt“, sagt Wirtschaftsförderin [DATENBANK=2342]Kerstin Lüders[/DATENBANK]. Gewerbetreibende, die Vitrinen entfernen wollen, sollten ein Gestaltungskonzept für den Außenbereich vorlegen, und wenn das plausibel sei, könnten Vitrinen im Einzelfall entfernt werden.

Mit Unverständnis reagiert [DATENBANK=2344]Rainer Mandt[/DATENBANK] (SPD): „Das macht keinen Sinn. Wir sagen einerseits, die Vitrinen können weg, wenn es ein Gesamtkonzept gibt. Andererseits sagen wir, sie können auch weg, wenn einzelne Konzepte vorgelegt werden.“ Auch [DATENBANK=864]Barbara Weissenborn[/DATENBANK] (CDU) findet es „sehr schade“. „Wir haben dort einen lokalen Bäcker gefunden, der investiert, und der Prozess mit der Vitrine läuft für ihn jetzt schon seit einem Dreivierteljahr“, sagt Weissenborn. Lüders betont, man habe dem Bäcker „eine schnelle Bearbeitung zugesichert“. Das wird auch Zeit – zumal die Politik sich einig ist, dass die Vitrinen weg sollen.

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Erstellt:
2. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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