Forstinteressenten aus dem Landkreis Nienburg besichtigten das Sägewerk in Rotenburg und informierten sich über die Verarbeitung von Eichen.
 Bethke

Forstinteressenten aus dem Landkreis Nienburg besichtigten das Sägewerk in Rotenburg und informierten sich über die Verarbeitung von Eichen. Bethke

Landkreis 06.02.2017 Von Die Harke

Was aus den Eichen wird

Forstinteressenten besichtigten Sägewerk in Rotenburg

Auf Einladung von Geschäftsführer Jan Stoll besuchten verschiedene Vorstände von Forstgenossenschaften aus dem Landkreis Nienburg das Sägewerk Feldmeyer in Rotenburg. Hintergrund war der Verkauf von Eichen an das Sägewerk. Nun konnten sich die Vorstände über die weitere Verarbeitung der Eichen informieren. Die Firma Feldmeyer wurde 1912 in Bremen gegründet, zog mit einem Zweitsitz 1932 nach Rotenburg. Dort hat sie sich Ende der 50er Jahre auf europäische Laubhölzer konzentriert, speziell auf Eichenrund- und Schnittholz. 1970 wurde in die damals modernste Technik investiert, um einen hohen Grad an Flexibilität zu besitzen, eine weitere Modernisierung der Sägetechnik steht kurz vor dem Abschluss. Zurzeit werden von der Fa. Feldmeyer rund 18.000 Festmeter hochwertiges deutsches Laubholz im Jahr verarbeitet.

Das Schnittholz wird auf dem 80.000 Quadratmeter großen Werksgelände schonend Luft getrocknet und anschließend in Trockenkammern auf die gewünschte Verarbeitungsfeuchte gebracht. Danach werden die Hölzer zu den käuferorientierten Sortimenten für die Möbelindustrie und für den Hausinnenausbau verarbeitet.

Die Forstgenossen konnten die einzelnen Produktionsabläufe unter den Erläuterungen von Jan Stoll beobachten. Beeindruckend war die bei den starken Dimensionen der Eichenstämme angesetzte Geschwindigkeit der Verarbeitung, aber auch der pflegliche Umgang mit dem Naturprodukt Holz. Bei einem Steh- imbiss konnten die Teilnehmer noch weitere Informationen zu den Sortimenten und der Vertriebsorganisation erfahren.

„Natürlich kam auch das Thema Preise zum Rohholzeinkauf im Gegensatz zum Holzausnutzungsprozent der einzelnen Stämme nach Dimension und Qualität zur Diskussion“, berichtet Förster Christian Bethke. „Zum Abschluss des Besuches brachte Jan Stoll noch den Wunsch auf weitere vertrauensvolle Verbindung mit den PEFC- zertifizierten Forstgenossenschaften zum Ausdruck“, so Bethke.

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Erstellt:
6. Februar 2017, 21:00 Uhr
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