Heidi Reckleben-Meyer DH

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Landkreis 07.04.2019 Von Heidi Reckleben-Meyer

Was der Frühling bewirkt

Frühling! Am Wochenende war er nun endgültig da. Einige meinten sogar, er sei „ausgebrochen“. – Wo genau er vorher eingesessen haben soll, war indes nicht zu klären. Frühling – das klingt nach Aufbruch und Sonnenschein, nach Vogelzwitschern und guter Laune. Doch schon bei der weiteren Betrachtung fallen einem auch Vokabeln ein wie Frühjahrsputz und Frühjahrsmüdigkeit.

Außerdem wird mit dem Frühling landläufig auch das Verliebtsein verbunden. Langsam beginnt es überall zu blühen. In der Vogelwelt wird nicht nur gezwitschert, sondern Nestmaterial herangeholt und Nistkästen ausgepolstert. Und wer in der Vogelwelt nicht – wie etwa Waldkäuze oder Schwäne – ein Leben lang mit dem selben Partner zusammenbleibt, muss neben dem Nestbau auch noch auf Partnersuche gehen – wenn das nicht bereits erledigt sein sollte.

Da gilt es dann zu beeindrucken durch Gesang, prächtiges Gefieder oder auch durch „Geschenke“. Dass auch in der Natur dabei nicht immer alles reibungslos läuft, zeigte vor zwei Jahren das Beispiel eines Schwans in Münster, der sich in ein Tretboot „verliebt“ hatte. Weil Verliebtsein aber nichts ist, was man tatsächlich „anfangen“ kann, sollte es zunächst mit dem Frühjahrsputz losgehen.

Die eine oder andere Schublade gleich mit zu entrümpeln und sich von Dingen zu trennen, die man ohnehin nicht mehr benutzt, kann insgesamt für mehr Leichtigkeit sorgen. Das wirkt selbst dann noch nach, wenn der Frühling eine Pause einlegt.

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Erstellt:
7. April 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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