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Beim Club "Below" kommt es einfach nicht zu einem Ergebnis. Grund: Die Stadt Nienburg. Foto: Schwake

Beim Club "Below" kommt es einfach nicht zu einem Ergebnis. Grund: Die Stadt Nienburg. Foto: Schwake

Nienburg 11.01.2020 Von Sebastian Schwake

Was für ein Herumgeeiere!

Guten Tag

Im Nienburger „Below“ ist heute Mädelsabend. Geöffnet haben dürfte der Club nicht. Ein Schreiben der Stadt sieht nur eine Nutzungsgenehmigung bis zum Brandschutz-Nachprüfungstermin vor. Dieser Termin ist in dieser Woche ausgefallen, weil eine Stadtmitarbeiterin erkrankt ist.

Dass jemand krank wird, kommt vor. Aber warum gibt es keine Vertretung? Oder eine Verlängerung der befristeten Genehmigung, solange bis die Mitarbeiterin wieder gesund ist und der Termin nachgeholt werden kann? Der Clubbetreiber sitzt in der Zwickmühle.

Eigentlich dürfte er nicht öffnen. Öffnet er, bekommt er womöglich die nächste Zwangsgeldfestsetzung der Verwaltung zugestellt – wenn die Stadt konsequent wäre, aber genau das ist sie nicht.

Sie eiert herum. Für den Club gibt es eigentlich seit dem 28. März 2018 (!) eine Nutzungsuntersagung (mit Ausnahme der mehrwöchigen Ausnahmegenehmigung) und Androhung(en) der Zwangsversiegelung.

Die Stadt teilte am Freitag noch mit: „Alle für die Genehmigung erforderlichen Unterlagen liegen der Stadtverwaltung inzwischen vor. Die Verwaltung hat keine Informationen gegenüber dem Antragsteller zurückgehalten. “

Die zentrale Frage aber hat sie damit nicht beantwortet: Darf der Club nun öffnen oder nicht?

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Erstellt:
11. Januar 2020, 05:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

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