Praxisnahe Verkehrserziehung für Landesberger Vorschulkinder fand jetzt bei der Raiffeisen Agil in Leese statt. Raiffeisen Agil Leese

Praxisnahe Verkehrserziehung für Landesberger Vorschulkinder fand jetzt bei der Raiffeisen Agil in Leese statt. Raiffeisen Agil Leese

Leese 26.05.2019 Von Die Harke

Was ist eigentlich der „tote Winkel“?

Praxisnahe Verkehrserziehung für Landesberger Vorschulkinder bei Raiffeisen Agil in Leese

Dass der „tote Winkel“ ein Ausdruck für einen – trotz vorhandener Hilfsmittel – nicht einsehbaren Bereich ist, wissen erfahrene Verkehrsteilnehmer. Als Erfahren kann man Kinder jedoch keinesfalls bezeichnen. Ihnen fehlt nicht nur das Wissen über den Begriff, sondern auch die Vorstellungskraft zu dem, was sich dahinter verbergen könnte, da sie meist noch unter Aufsicht der Eltern am Straßenverkehr teilnehmen und Gefahrenlagen selber nicht einschätzen können.

Beeindruckt von der Aktionsmaßnahme „Toter Winkel“, die erstmalig 2018 durch die Firma frischli in Rehburg-Loccum ins Leben gerufen wurde, fühlte sich auch Raiffeisen Agil Leese verpflichtet, zur Verkehrssicherheit der hiesigen Kinder beizutragen und über Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären. Deshalb schloss sich die Leeser Genossenschaft als neuer Kooperationspartner den Unternehmen frischli, Ferdinand Wesling Gmbh & Co. KG und der Hotze Unternehmensgruppe an, die bereits in Rehburg-Loccum, Münchehagen und Leese das Präventionsprojekt durchgeführt hatten.

Der Einladung zum Aktionstag durch die Raiffeisen Agil Leese folgten die Vorschulkinder aus dem Landesberger Kindergarten „Sonnenblume“. Bereits bei deren Ankunft waren die baldigen Erstklässler fasziniert von den vielen kleinen und großen Maschinen und Fahrzeugen auf dem Gelände.

Der Holzpellets-Lkw stand schon bereit, um als Vorführobjekt zur Darstellung des „toten Winkels“ zu dienen, zu dessen Zweck mit Absperrband die Blickwinkel abgemessen wurden.

Wolfgang Windheim, erfahrener Pellets-Fahrer der Raiffeisen, erklärte kindgerecht, warum der „tote Winkel“ als solcher bezeichnet wird und worauf die Kinder immer achten sollen, sobald sie als Fußgänger oder Fahrradfahrer unterwegs sind.

Die Mädchen und Jungen hatten alle die Gelegenheit, in seine Rolle zu schlüpfen, und aus der Fahrerkabine zu betrachten, ob sie alle Seiten überblicken und auch ihre Vorschulfreunde entdecken konnten, die sich in den abgesperrten Bereichen aufgereiht hatten.

Zudem wurden auch Fahrräder um das Fahrzeug aufgestellt, die trotz Seitenspiegel nicht erkennbar waren. Auch die Erzieher wollten sich von der Sicht aus der Kabine überzeugen und waren sehr erstaunt, dass die Wahrnehmung im großen Koloss eine ganz andere ist, wie aus einem Pkw heraus – nicht nur wegen des Höhenunterschiedes.

Dank der Unterstützung von der Fahrschule Grolich aus Leese hatten die Kinder als besonderes Highlight ihre erste kleine Fahrstunde mit einem Fahrschulwagen erlebt, während dessen sie viele wichtige Verhaltensregeln direkt vom Fachmann an die Hand bekamen. Nach einer kleinen Stärkung mit leckeren Brotstullen und Apfelsaft demonstrierte Windheim welche schwerwiegenden Folgen Unachtsamkeit im Straßenverkehr haben kann, indem er ein Fahrrad mit dem Lkw überrollte.

„Wenigstens die Klingel geht noch“, war dann die Antwort der Kinder, als sie daraufhin die Reste des Fahrrads betrachteten, dass das eigene hätte sein können. Ausgestattet mit Warnwesten, dank der die Kinder aufgrund der leuchtenden Farbe und Reflektoren schneller von Fahrzeugführern wahrgenommen werden können, endete der Vormittag für die Landesberger.

Den Kindern wurde aufgezeigt, was es mit dem toten Winkel auf sich hat. Raiffeisen Agil Leese

Den Kindern wurde aufgezeigt, was es mit dem toten Winkel auf sich hat. Raiffeisen Agil Leese

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Erstellt:
26. Mai 2019, 09:17 Uhr
Lesedauer:
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