Holtorf 04.10.2017 Von Die Harke

Was tun bei Messerangriffen?

Knife-Day-Workshop in der Holtorfer Sporthalle

Was tun, wenn man mit einem Messer bedroht oder gar angegriffen wird? In dem „Knife-Day-Workshop“ am 14. Oktober von 10 bis 16 Uhr, in der Sporthalle des [DATENBANK=444]Holtorfer SV[/DATENBANK], wird genau diese Frage unter realistischen Gesichtspunkten aufgegriffen und mit professionellen Gedanken und Ideen bearbeitet. Den Teilnehmern wird vor Augen geführt, was genau Messerattacken gefährlich macht, warum sie so häufig völlig falsch eingeschätzt werden und warum die natürliche Angst in Fällen so drastischer und dramatischer Ereignisse ein wirklich guter Ratgeber ist. Hierbei wird beispielsweise das Knife-Sparring, eine Art Trainingskampf, eine wichtige Rolle spielen. Damit können die Teilnehmer gleich zu Beginn des Workshops bereits erstmals mit einem gegen sie arbeitenden Teilnehmer versuchen, ihre Strategie durchzusetzen. Im Anschluss daran wird es bereits die ersten „Aha-Erlebnisse“ geben, da durch dieses Knife-Sparring auch viele No-Gos in einem Kampf gegen eine scharfkantige Waffe wesentlich klarere Konturen bekommen.

Auch die Frage, warum man ein Messer besser nicht – wie zum Beispiel im Karate oder Taekwondo praktiziert – mit dem Unterarm abblockt, wird in diesem Workshop somit optisch und logisch nachvollziehbar aufarbeitet. Ebenso wird im Workshop vermieden, statisch und adynamisch mit dem Messer umzugehen.

Die Teilnehmer lernen aus diesem Grund einige so genannte „Drills“ kennen, eine immer wiederkehrende Abfolge einer – zunächst – abgesprochenen Technikreihenfolge. Diese Drills helfen den Teilnehmern, sich ständig in Bewegung zu halten, eine Sensibilität für die Anwendung mit dem Messer zu entwickeln und ein gutes Angriffs- und Verteidigungstiming zu erarbeiten, um im nächsten Schritt daraus Rückschlüsse für die Arbeit gegen ein Messer ziehen zu können.

Der Workshop findet am Sonnabend, den 14. Oktober von 10 bis 16 Uhr in der Sporthalle des Holtorfer SV statt. Die Teilnahme kostet regulär 35 Euro, für Frühbucher bis eine Woche vor dem Event reduzieren sich die Kosten auf 20 Euro. Der Kurs wird geleitet vom Trainer und Vorsitzenden des Sai-Fon, Andreas Liebsch, der in seiner rund 40-jährigen Kampfkunsterfahrung in den verschiedensten Systemen des Stock- und Messerkampfes unterwegs war und dabei unter anderem Instructor im Inosanto Lacoste Kali ist.

Anmeldungen können entweder per Mail unter mail@sai-fon.de, über die Homepage www.sai-fon.de oder per Telefon unter (0 50 27) 90 02 90 erfolgen. Neben den üblichen Trainingsklamotten sind noch – falls vorhanden – ein altes weißes T-Shirt, ein wasserlöslicher, dicker Eddingstift und ein Trainingsmesser aus Holz, Aluminium, oder ähnlichem Stoff (kein Gummi!) mitzubringen.

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Erstellt:
4. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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