ambermb / pixabay

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22.03.2021 Von Die Harke

Was wirklich bei Angstzuständen hilft und wie man sie wieder loswird

Schleichend und langsam integrieren sich Ängste in den Alltag. Diese wieder loszuwerden ist schwierig und erfordert externe Hilfe. Im Folgenden einige Tipps wie man die Symptome selbst lindern kann.

Wie kann man bei Angstzuständen helfen?

Angst ist ein Gefühl was wir alle kennen und von Natur aus eigentlich einen guten Zweck verfolgt. Nur so können wir Gefahren und bedrohliche Situationen frühzeitig erkennen. Doch wenn dieses Gefühl chronisch vorhanden ist und auch in ganz normalen Situationen auftritt, kann es auch krankhaft werden. Etwas ein Viertel der Menschen muss einmal im Leben durch eine solche Phase. In diesen Fällen spricht man von Angststörungen. Doch es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten, um wieder ein normales Angstgefühl zu erreichen.

Was genau sind Angstzustände?

Angstzustände können sich langsam entwickeln oder aber auch in bestimmten Situationen sehr stark auftreten. Bis zur Diagnose dauert es häufig sehr lange, da Betroffene entweder nicht darüber sprechen oder es gesellschaftlich als Lappalie abgestempelt wird, sodass man mit einem Besuch beim Arzt lange wartet. Personen die unter Angstzuständen leiden, sind in Situationen vor Angst wie gelähmt und sogar teilweise unfähig den eigenen Alltag auszuführen. Die Angst kann sich entweder auf bestimmte Dinge fokussieren, wie zum Beispiel die Furcht zum Zahnarzt zu gehen oder aber ein ständiger Begleiter sein. Vor allem durch generelle Unsicherheit, wie die Angst den Arbeitsplatz zu verlieren oder vom Partner betrogen zu werden, führen zu krankhaften Angstzuständen, die meistens keine reale Grundlage haben. Hilfreiche Tipps und Hinweise wie man diese Phase im Leben meistern kann, findet man auch unter meinwegausderangst.de.

So können Angstzustände entstehen

Angstzustände haben oft keinen klaren Auslöser, sondern entstehen einfach oder bauen sich langsam auf. Die Störungsmuster sind sehr verschieden und können durch diverse Symptome begleitet werden, weshalb die Behandlung nicht einfach ist.

Symptome

Die häufigsten Symptome sind unter anderem Angstgefühle und Panikattacken, bei denen der Körper wie bei einem Herzinfarkt reagiert. Ohne Anzeichen treten diese auf und machen es Betroffenen sehr schwer, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten. Die Selbstständigkeit wird stark eingeschränkt, da man ohne Begleitperson meistens nicht mehr auf die Straße gehen möchte. Erhöhter Blutdruck und Schwindel gehen oft einher. Dadurch werden die Personen nervös und unruhig, was es noch schwieriger macht sich wieder zu beruhigen. Der Schwindel entsteht durch das unkontrollierte Atmen, teilweise kommt es sogar zu einer Hyperventilation oder Betroffene fallen in Ohnmacht. Diese Begleiterscheinungen sind dann sogar gefährlich. Hat man bereits einmal eine Panikattacke gehabt, wird man immer wieder Angst davor haben, dass diese noch mal auftreten kann. Stresssituationen werden bewusst vermieden und erkrankte Personen ziehen sich immer mehr zurück.

Wann wird die Angst krankhaft?

Wer Angst vor der anstehenden Präsentation hat oder mal wegen einer Spinne ein wenig zurückschreckt, der hat noch lange keine Angststörung. Krankhaft wird es erst, wenn man den halben Tag nur noch über die Angst nachdenkt, diese die Lebensqualität einschränken und man dadurch unter depressiven Verstimmungen leidet. Wenn die Angst also den Alltag bestimmt und man nicht mehr selbst frei handeln kann, dann liegt eine krankhafte Angststörung vor. Vor allem, wenn durch die Ängste Selbstmordgedanken im Kopf schwirren oder die Ängste mit Alkohol und anderen Rauschmitteln bekämpft werden, sollte dringend psychotherapeutische Hilfe gesucht werden. Aber auch wenn dadurch die Partnerschaft oder Arbeit gefährdet wird, sollte reagiert werden.

Möglichkeiten, die Angstzustände zu lindern

Neben einer Therapie helfen auch Entspannungstechniken mit der Angst umzugehen. Aber auch ein Lebenswandel oder eine Ernährungsumstellung können für neuen Schwung und ein verbessertes Energielevel sorgen. Vor allem während Corona haben viele Leute an Gewicht zugelegt und zusätzlich noch mit Ängsten zu kämpfen. Therapie und Medikamente sollten immer der letzte Ausweg sein, insbesondere bei Phobien lohnen sich aber auch Konfrontationstherapien, bei denen man sich bewusst seinen Ängsten stellt, um zu lernen, wie man damit umgehen kann.

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Erstellt:
22. März 2021, 09:13 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 56sec

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