Wasser: teurer und günstiger

Im Versorgungsgebiet des [DATENBANK=856]Wasserverbands An der Führse[/DATENBANK] wird das Trinkwasser günstiger. Die Preise für die Abwasserbeseitigung steigen in Holtorf, Erichshagen-Wölpe sowie den Samtgemeinden Heemsen und Steimbke. Die neuen Tarife gelten ab 1. Januar. Das hat der Versorger mitgeteilt. Hintergrund der Preissenkung ist der auf hohem Niveau liegende Wasserabsatz. Da der Wasserverband An der Führse keine Gewinne machen dürfe, werde der Trinkwasserpreis gesenkt: Bei unverändertem Grundpreis kostet der Kubikmeterpreis künftig 13 Cent weniger (1,02 Euro netto).

Größte Steigerung in der Samtgemeinde Steimbke

Nicht ganz so einheitlich sei das Bild bei der Schmutzwasserbeseitigung, da der Verband sein Gebiet in drei Kalkulationsgebiete unterteilt habe: Im Bereich der Samtgemeinde Mittelweser mit den Gemeinden Husum, Landesbergen, Leese und Leeseringen bleiben die Preise unverändert. In der Samtgemeinde Steimbke halten die zu erwartenden Einnahmen mit den prognostizierten Ausgaben nicht Schritt.

„Zwar ist noch eine leichte Überdeckung vorhanden, um aber nach dem sich abzeichnenden Abbau dieser Überschüsse die Preise nicht auf einen Schlag massiv erhöhen zu müssen, kostet die Schmutzwasserbeseitigung bei gleichbleibendem Grundpreis pro Person und Jahr künftig 102 Euro (bislang 96 Euro) beziehungsweise im Gewerbeabgleichtarif künftig 2,55 Euro je Kubikmeter (bislang 2,40 Euro).“

Ähnlich verhalte es sich in Holtorf, Erichshagen-Wölpe und der Samtgemeinde Heemsen, nur dass dort die Preissteigerung mit 13 Cent je Kubikmeter (von 2,40 Euro auf 2,53 Euro) noch etwas geringer ausfalle.

Im Vergleich liege der Trinkwasserpreis des Führseverbandes unter dem Landesschnitt. Niedersachsen habe wiederum im Bundesvergleich das günstigste Wasser.