Carsten Lückemeier, Rohrnetzverantwortlicher im Bereich „Nienburg-Süd“ (rechts), und Joachim Oltmann (Zweiter von rechts) mit Mitarbeitern eines hannoverschen Fachbetriebs beim Einbau der neuen Pumpen. Wasserverband Nienburg-Süd

Carsten Lückemeier, Rohrnetzverantwortlicher im Bereich „Nienburg-Süd“ (rechts), und Joachim Oltmann (Zweiter von rechts) mit Mitarbeitern eines hannoverschen Fachbetriebs beim Einbau der neuen Pumpen. Wasserverband Nienburg-Süd

Liebenau 31.10.2017 Von Die Harke

Wasserverband investiert 50.000 Euro

Wasserwerk „Blockhaus“ in Liebenau bekommt neue Pumpen

Mit einer Investition von 50.000 Euro will der Wasserverband „Nienburg-Süd“ die Versorgungssicherheit erhöhen und gleichzeitig Energie sparen: Die neuen Pumpen im Wasserwerk „[DATENBANK=6551]Blockhaus[/DATENBANK]“ in Liebenau sollen sich in viereinhalb Jahren amortisiert haben. Aus dem Werk „Blockhaus“ werden rund 20.000 Menschen im Nienburger Südkreis mit Trinkwasser versorgt. Der Verband „Nienburg-Süd“ hatte das Werk 2013 von der IVG übernommen. „Schon damals war uns klar, dass wir Geld in die Modernisierung der Technik investieren müssten“, sagt [DATENBANK=590]Joachim Oltmann[/DATENBANK], Abteilungsleiter Wasserversorgung beim Kreisverband für Wasserwirtschaft, der den Wasserverband „Nienburg-Süd“ betreut.

„Dabei hatten wir auch den Energieverbrauch im Blick.“ Für diesen Bereich initiierte Oltmann eine Kooperation mit der TU Dresden: Studierende untersuchten die Verbräuche sämtlicher Anlagen im Werk, zeigten Synergien auf und berechneten Einsparpotenziale.

Die Studien der Dresdner bildeten „eine Art Blaupause für die energetische Optimierung von Wasserwerken“, sagt Oltmann. Schrittweise werde das Werk modernisiert. Dem jetzt erfolgten Austausch zweier Druckerhöhungspumpen komme eine besondere Bedeutung zu.

Oltmann: „Das Wasserwerk ,Blockhaus‘ versorgt die Samtgemeinde Uchte und den Flecken Steyerberg. Dafür ist die Zuverlässigkeit dieser Pumpen entscheidend. Wir investieren rund 50.000 Euro in moderne Pumpentechnik. Während des Einbaus wurde der Südkreis mittels Ringschluss aus Nachbarbereichen mitversorgt.“

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Erstellt:
31. Oktober 2017, 21:00 Uhr
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