Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Nienburg 09.03.2020 Von Syam Vogt

„We don’t like mondays“

Ab der Saison 2021/22 wird es in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga neue Anstoßzeiten geben. Das verhöhnte Montagabendsspiel wird in beiden Ligen abgeschafft – da haben sich die lautstarken Proteste der diversen Ultra-Gruppierungen, die sich klar gegen Montagsspiele ausgesprochen haben, anscheinend ausgezahlt.

Mit Tennisbällen und Trillerpfeifen haben zum Beispiel die Fans der Frankfurter Eintracht ihren Unmut bereits vor zwei Jahren im Spiel gegen Bundesligakonkurrent RB Leipzig kundgetan und für diverse Spielunterbrechungen und Verzögerungen gesorgt.

Die Bundesligisten werden ab der Saison 2021/22 zehnmal am Sonntagabend um 19.30 Uhr spielen. Das teilte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert mit: „Das ist mit allen Klubs besprochen und wurde auch von allen akzeptiert.“ Die Sonntagabend-Termine ersetzen die ungeliebten Anstoßzeiten am Montagabend (20.30 Uhr) und am Sonntagmittag (13.30 Uhr).

In den vergangenen Spielzeiten wurden Partien im deutschen Oberhaus je fünfmal zu diesen Uhrzeiten angepfiffen. Eine weitere Neuerung ist auch, dass der 33. Spieltag ab der Saison 2021/22 wie die vorherigen gestaffelt stattfinden wird und nicht mehr wie bisher komplett am Samstagnachmittag. Das wird es in Zukunft nur noch am letzten Spieltag geben.

Schade, da die Neuner-Konferenz aus meiner Sicht immer besonders viel Spannung geboten hat. Auf eines können sich die Fußballbegeisterten trotzdem freuen: Zukünftig wird es drei zusätzliche Live-Partien im Free-TV zu sehen geben. Die beiden Relegationsspiele zwischen 1. und 2. Liga sowie der Zweitliga-Auftakt sollen in der kommenden Rechteperiode nicht mehr exklusiv an Pay-TV-Anbieter vergeben werden.

Für die kommende Spielzeit wird sich jedoch nicht viel ändern: Das Freitagspiel um 20.30 Uhr bleibt ebenso bestehen wie die fünf Spiele am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr und das Abendspiel um 18.30 Uhr. Lediglich Sonntagabend wird die Anstoßzeit von 18 Uhr auf 17.30 Uhr vorverlegt. Eine Zerstückelung wie in Spanien wolle man nicht, betonte Seifert. „Wir widerstehen der Verlockung, sechs, sieben oder acht Anstoßzeiten zu haben. Wir glauben, dass das langfristig schädlich ist.“

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Erstellt:
9. März 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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