Dach im Vollbrand: Das Werkstattgebäude brannte weitgehend nieder. Fotos: Schiebe

Dach im Vollbrand: Das Werkstattgebäude brannte weitgehend nieder. Fotos: Schiebe

Wietzen 06.01.2020 Von Uwe Schiebe

Weberkuhle: Feuer zerstört Werkstattgebäude

Keine Verletzten / 160 Einsatzkräfte vor Ort

Zu einem Großbrand wurden am Sonntagabend gegen 18 Uhr die Feuerwehren der Samtgemeinden Liebenau und Marklohe alarmiert. Ein aufmerksamer Autofahrer hatte auf der Bundesstraße 214 im Bereich Weberkuhle Feuerschein auf einem landwirtschaftlichen Anwesen gesehen und umgehend den Hofbesitzer informiert, der sofort den Notruf wählte.

Ein Gastank musste gekühlt werden.

Ein Gastank musste gekühlt werden.

Als die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Pennigsehl eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach einer freistehenden Werkstatthalle mit einem Imbiss an der Giebelseite. Die Alarmstufe wurde sofort auf Mittelbrand und später auf Großbrand erhöht. Die Rettungsleitstelle löste für alle Wehren der Samtgemeinde Liebenau sowie für die Feuerwehren Wietzen, Holte-Langeln und Oyle Alarm aus. Mittlerweile waren Gasflaschen mit lauten Knall explodiert. Ein Gastank an der Außenwand konnte ebenso gekühlt werden wie weitere Gasflaschen im Werkstattgebäude.

Ein Blick in die Werkstatt mit dem Auto auf der Hebebühne. Im Vordergrund die explodierte Gasflasche.

Ein Blick in die Werkstatt mit dem Auto auf der Hebebühne. Im Vordergrund die explodierte Gasflasche.

Wegen der schlechten Wasserversorgung wurde eine Förderleitung von der Tonkuhle der ehemaligen Ziegelei quer über den Acker verlegt. Tanklöschfahrzeuge versorgten die Einsatzstelle im Pendelverkehr mit ausreichend Löschwasser. Insgesamt neun Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften das Feuer von mehreren Seiten.

Auch die Drehleiter aus Liebenau war im Einsatz. Koordiniert wurde der Einsatz von der Einsatzleitung der Samtgemeinde Liebenau.

Durch das Alarmstichwort Großbrand wurde auch die Technische Einsatzleitung (TEL) alarmiert. Zur Eigensicherung war ein Rettungswagen vor Ort.

Blick von oben in die Werkstatthalle.

Blick von oben in die Werkstatthalle.

Bis gegen 21 Uhr wurde der Verkehr wegen der Vollsperrung der Bundesstraße 214 umgeleitet. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Ortsbrandmeister von Pennigsehl, Jan Hassel. Die beiden Abschnittsleiter Nord und Süd, Volker Brinkmann und Ralf Tiedemann, waren ebenso vor Ort wie die Gemeindebrandmeister Jörg Kleine und Marco Bockhop.

In der Werkstatthalle sind ein Trecker und ein auf einer Hubbühne stehender älterer PKW verbrannt. Der gesamte Dachstuhl wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. Über die Schadenshöhe und Brandursache konnte die Polizei vor Ort noch keine Angaben machen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Binnen, Bühren, Glissen, Liebenau, Pennigsehl, Hesterberg-Mainsche, Holte-Langeln, Wietzen, Oyle, Hoya und die TEL mit insgesamt etwa 160 Einsatzkräften. Menschen und Tiere waren nicht in Gefahr und kamen auch nicht zu Schaden.

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Erstellt:
6. Januar 2020, 08:19 Uhr
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