Wechold 16.11.2017 Von Die Harke

Wecholder „Burbrink“ wird neu gestaltet

Schluss mit Matsch und Pfützen: Umgestaltung wird von der Europäischen Union gefördert

Im Rahmen der Dorfentwicklung Hilgermissen wurde bereits der Bäckerweg in Eitzendorf neu gepflastert. Als nächstes wird zurzeit die Umgestaltung des Wecholder „Burbrinks“ vorbereitet. Das hat die Samtgemeinde Grafschaft Hoya mitgeteilt. Sie schreibt weiter: „Mitten in Wechold – zwischen der Kirche, dem Heimathaus und dem Gasthaus Thielhorn – hat die Gemeinde Hilgermissen gleich mehrere Problemlagen ausgemacht.

Die Parksituation für alle drei Einrichtungen ist unbefriedigend, der Seitenraum insbesondere vor dem Heimathaus ist oft sehr matschig und die breite Asphaltstraße verleitet manchen zu zu schneller Fahrweise.“ Das Planungsbüro, das die Gemeinde Hilgermissen durch das Dorfentwicklungsprogramm begleitet, habe nach etlichen Ortsterminen Lösungsvorschläge unterbreitet, die auch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser überzeugt hätten.

Deshalb beteilige sich die Europäische Union mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes mit 63 Prozent an den Kosten der Umgestaltung in Höhe von rund 470.000 Euro. Die Zuwendung wird außerdem aus Landes- und Bundesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gewährt.

Das Klinkerpflaster auf dem „Burbrink“, dem Parkplatz vor der Kirche, bleibe erhalten und werde lediglich neu verlegt. Statt der bisherigen Betonspurbahnen würden nun aber neue Parkplätze mit Rasengittersteinen angelegt. Neue Parkplätze würdenauch zwischen dem Gasthaus Thielhorn und dem Heimathaus entstehen. Entlang dieser Straße werde zudem eine überfahrbare Begegnungsanlage hergestellt, die auch von Fußgängern genutzt werden könne. So müsse beim Aussteigen aus dem Auto niemand mehr in den matschigen Seitenraum hinaustreten.

Die ohnehin abgängigen Einmündungsbereiche würden mit Betongestaltungspflaster erneuert, um die Verkehrsgeschwindigkeit zu senken. Im Bereich der ehemaligen Spedition Campe werde in diesem Zuge die asphaltierte Fläche zurückgebaut, um Platz für zusätzliche Grünflächen zu schaffen. Auch dies solle zusätzlich die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Arbeiten sollen im Frühjahr beginnen und im Sommer abgeschlossen sein.

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Erstellt:
16. November 2017, 21:00 Uhr
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