Nicht überall wütete „Sabine“ wie hier in Steinbrink. Foto: Drögen

Nicht überall wütete „Sabine“ wie hier in Steinbrink. Foto: Drögen

Südkreis 10.02.2020 Von Jörn Graue

Wehren waren vielerorts gefordert

Das Orkantief „Sabine“ bescherte auch den Feuerwehren im Südkreis eine Menge Arbeit. Abgesehen von der Windhose in Steinbrink gestern Morgen waren es vor allem umgestürzte Bäume, zu denen die Helfer seit Sonntagnachmittag ausrücken mussten.

Mit rund 20 gab es die meisten Einsätze nach Angaben von Kreisfeuerwehrpressewart Nienburg-Süd, Martin Möhring, in der Samtgemeinde Uchte. „Vor allem auf Nebenstraßen galt es für die Feuerwehren einzelne umgestürzte Bäume zu beseitigen“, sagte er gestern auf HARKE-Anfrage. Gleich mehrere Male seien die Feuerwehren Sapelloh, Haselhorn und Darlaten gefordert gewesen.

Einen ungewöhnlicheren Einsatz gab es am Sonntag in Harrienstedt: „Dort hatte sich die Folie eines Spargelfeldes gelöst und war auf eine angrenzende Kreisstraße geflogen. Es waren mehrere hundert Meter Folie, die zur Gefahr für Autofahrer wurden“, berichtete Katharina Dröge aus dem Presseteam der Gemeindefeuerwehr Uchte. Die Feuerwehren Harrienstedt und Kleinenheerse-Glissen hätten die Folie dann zunächst gesichert und anschließend an den Eigentümer übergeben. Darüber hinaus war der Pressewartin zufolge in Huddes-
torf ein Baum an ein Haus gefallen. Diesen beseitigten die Helfer. Am Haus sei kein wesentlicher Schaden entstanden, so Dröge.

Nach Feuerwehrangaben gab es sechs Einsätze in Rehburg-Loccum und zwei in der Samtgemeinde Mittelweser.

An der L 349 im Bereich „Hexentreppe“ in Steyerberg war gestern Vormittag eine Birke auf die Fahrbahn gestürzt. Die Beseitigung übernahm laut Feuerwehrpressewart Thomas Glauer die Straßenmeisterei; die alarmierte Steyerberger Wehr konnte den Einsatz abbrechen.

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Erstellt:
10. Februar 2020, 20:28 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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