Uchte 09.10.2017 Von Die Harke

Weibliche Geflüchtete sind angesprochen

Veranstaltungsreihe „Arbeiten als Frau in Deutschland“ endet am 24. Oktober in Uchte / Kinderbetreuung am Veranstaltungstag

„Frauen mit Einwanderungshintergrund bringen sehr unterschiedliche Vorkenntnisse, über ihre Möglichkeiten in Deutschland zu arbeiten, mit“, sagt [DATENBANK=4434]Claudia Eckhardt[/DATENBANK] vom Fachdienst Migration und Teilhabe des Landkreises. Sie ist eine der Initiatorinnen der Reihe „Arbeiten als Frau in Deutschland“. Die letzte Veranstaltung dazu findet am 24. Oktober von 15 bis 17 Uhr im Mütterzentrum in Uchte statt. Dieses Angebot richtet sich an Frauen jeglichen Alters mit Einwanderungshintergrund. Initiatorinnen sind außerdem [DATENBANK=4754]Freya Lask[/DATENBANK], ebenfalls Fachdienst Migration und Teilhabe, Ada Bobrova von der Koordinierungsstelle „frau+wirtschaft“ in Nienburg, Sarah Peters als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nienburg sowie Petra Bauer als Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises. „Die Veranstaltung in Uchte bietet Frauen mit Einwanderungshintergrund letztmalig innerhalb der Veranstaltungsreihe die Möglichkeit, sich umfassend über Rechte und Möglichkeiten einer Berufstätigkeit in Deutschland zu informieren“, heißt es dazu.

Referentin ist Vivien Hellwig aus Hannover. Hellwig arbeitet im Projekt „Fokus Flucht“ des Flüchtlingsrates Niedersachsen. Sie hat dort unter Anderem die Broschüre „Kenne deine Rechte – Informationen für weibliche Geflüchtete“ verfasst. „Frau Hellwig wird die Teilnehmerinnen breitgefächert zum Thema ‚Arbeiten als Frau in Deutschland‘ informieren“, sagt Lask. „Fragen wie: Darf ich ohne die Erlaubnis meines Mannes arbeiten und ein eigenes Konto haben, werden ebenso behandelt wie Fragen nach der Anerkennung eines Berufsabschlusses aus dem Ausland oder Fragen rund um die Möglichkeit, in Deutschland zu studieren.“

„Um auch Frauen mit Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir die Veranstaltung mit einer Kinderbetreuung an“, erläutert Bauer. „Darüber hinaus werden Sprachmittler anwesend sein, die gegebenenfalls in Kurdisch, Arabisch, Farsi und in Russisch übersetzen werden.“

Die Veranstalterinnen bitten Begleiter und Begleiterinnen von weiblichen Geflüchteten, die Frauen auf dieses Angebot hinzuweisen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Fachdienst Migration und Teilhabe, (05021) 967689 oder -606.

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Erstellt:
9. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

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