Ein als Weihnachtsmann verkleideten Mann ist mit seinem motorisierten Gleitsegler in einer Stromleitung hängengeblieben. Foto: Uncredited/California Highway Patrol/AP/dpa

Ein als Weihnachtsmann verkleideten Mann ist mit seinem motorisierten Gleitsegler in einer Stromleitung hängengeblieben. Foto: Uncredited/California Highway Patrol/AP/dpa

Rio Linda 22.12.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Weihnachtsmann bleibt an Stromleitungen hängen

Der Weihnachtsmann hat sich verflogen: Ein als Santa Claus verkleideter Mann in einem Gleitsegler ist in Kalifornien beim Bescheren von Kindern in Stromleitungen hängengeblieben.

Er wurde beim Vorfall in Rio Linda nördlich von Sacramento laut Rettungskräften unverletzt gerettet. Vermutlich brauche er aber für Weihnachten einen neuen Schlitten. „Wir haben sichergestellt, dass er später in diesem Jahr seine Rentiere benutzt, wenn er euch besucht“, teilte die Feuerwehr Sacramento am Montag (Ortszeit) auf Twitter mit.

Eine Stunde lang sei der Mann im weiß-roten Kostüm in den Drähten gefangen gewesen, berichtete die TV-Station CBS13 aus Sacramento. Der Sender sprach mit Anwohnerin Alisa Cumbra. Ihr Sohn hatte den Absturz mitangesehen und gefilmt - und sofort Hilfe geholt. Als Cumbra das Video zu sehen bekam, traute sie ihren Augen nicht: „Ich dachte mir: Hat der Mann keinen tödlichen Stromschlag bekommen? Was ist da los?“

Nachbarin Crystal Kennedy sagte CBS13: „Wir haben ihn die ganze Zeit rumfliegen sehen. Sein Gleiter sah aus wie eine Art Go-Kart mit Fallschirm.“ Zum Absturz sagte Kennedy: „Er wollte gerade für die Kinder Zuckerstangen hinunterwerfen, als der Motor versagte.“

Marissa Berghorst von der Feuerwehr Sacramento sagte, man sei sehr erleichtert, dass es Santa Claus gutgehe. „Er wird seine Geschenke auf andere Weise zustellen können. Das ist ein schöner Tag.“ Auch ihr Kollege Captain Chris Vestal nahm dem fliegenden Weihnachtsmann die Aktion nicht krumm: „Er wollte doch etwas sehr Schönes für die Gemeinschaft machen - sowas können wir 2020 sehr gut gebrauchen.“

© dpa-infocom, dpa:201222-99-784504/2

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Erstellt:
22. Dezember 2020, 13:56 Uhr
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