Die Teilnehmer des „Knife-Days“ in Linsburg. Liebsch

Die Teilnehmer des „Knife-Days“ in Linsburg. Liebsch

Linsburg 05.12.2018 Von Die Harke

Weiße Shirts und Eddings als Abschreckung

Knife-Day: Workshop des Sai-Fon zeigt den Teilnehmern Techniken rund ums Messer

Der in diesem Jahr letzte „Knife-Day“ des Vereins Sai-Fon fand in Linsburg statt. Der sechsstündige Workshop rund um das Messer als Waffe beziehungsweise Verteidigung gegen eine Messerattacke wurde von Andreas Liebsch und Andreas Spamer geleitet. Die wichtigste Komponente des Trainings hieß: Eigensicherung. Hierzu wurde ein kleines „Knife-Sparring” durchgeführt, bei dem die Messer durch Eddings ersetzt wurden und sich die Teilnehmer weiße Sweat-Shirts anzogen. Botschaft: Schnitte und Stiche sind unvermeidbar, daher müssen sie unbedingt auf weniger empfindliche und „unwichtigere“ Körperstellen gelenkt werden.

Jeder der Teilnehmer – ob Neuling oder schon Erfahrener – konnte etwas für sich mitnehmen, auch wenn es sich praktisch „nur“ um das Sweat-Shirt des Knife-Sparrings mit der imaginären Botschaft „sei vorsichtig” handelt. Es geht beim realen Messerangriff nicht um gewinnen oder siegen, sondern um Leben und Gesundheit. Die Realität ist kein sportliches Event.

Flucht macht nur Sinn, wenn man selbst schneller und ausdauernder als der Angreifer ist, Verteidiger müssen abwägen: Wann ist eine Gegenwehr sinnvoll? Selbst für die erfahrensten Kampfkünstler gibt es im Ernstfall keine Überlebensgarantie.

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Erstellt:
5. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

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