Generalleutnant Ludwig Leinhos (links) bei seinem Truppenbesuch. Bundeswehr

Generalleutnant Ludwig Leinhos (links) bei seinem Truppenbesuch. Bundeswehr

Langendamm 28.08.2017 Von Die Harke

Weltweit eingesetzte Spezialisten

Inspekteur „Cyber- und Informationsraum“ der Bundeswehr besuchte das Eloka-Bataillon 912 in Langendamm

Der Inspekteur des neuen Organisationsbereiches „Cyber- und Informationsraum“ der Bundeswehr besuchte kürzlich das Bataillon Elektronische Kampfführung 912 in Langendamm. „Ich möchte vor allem Sie persönlich in Ihrem Arbeitsumfeld kennenlernen“, so der Inspekteur, Generalleutnant Ludwig Leinhos, beim Besuch zu den Soldaten. „Sie, mit Ihren facettenreichen Tätigkeiten, sind entscheidend, um unseren Aufgaben in der Dimension Cyber- und Informationsraum nachgehen zu können“, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr.

Seit Anfang Juli besuche General Leinhos die ihm unterstellten Dienststellen, um mit Soldatinnen und Soldaten und zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig könne er so Eindrücke von der täglichen Arbeit im Bataillon gewinnen und fachliche Themen vertiefen, heißt es weiter.

Nach der Begrüßung durch Bataillonskommandeur Oberstleutnant [DATENBANK=793]Markus Messelhäußer[/DATENBANK] informierte sich Leinhos über die Arbeit der Spezialisten. Ihre Aufgabe sei es, zu Land, zu Wasser und in der Luft Informationen zu bekommen, um die deutschen Streitkräfte in den Einsatzländern zu unterstützen und Informationen an die zivilen und militärischen Entscheidungsträger zu liefern. „Wir sind als einziges Bataillon mit unseren vier Kompanien in allen drei Dimensionen tätig“, so der Kommandeur. Angehörige des Bataillons seien weltweit eingesetzt – unter anderem in Afghanistan, Mali und dem Irak.

Zudem führten die Soldaten des Verbandes fortwährend Aufklärungsoperationen in unterschiedlichen Einsatzgebieten zur See durch, um Grundlagendaten zu gewinnen. Seit 2014 unterstützen die Experten aus Nienburg auch die Luftwaffe bei der NATO-Mission „Verstärktes Air Policing im Baltikum“. „Diese Vielzahl von unterschiedlichen Einsätzen, zeigt eindrucksvoll das Spektrum und die Möglichkeiten des Bataillons, fordert uns allerdings auch nicht unerheblich“, so Messelhäußer.

Um diese Einsätze erfolgreich zu meistern, müsse unter anderem das militärische Grundhandwerk geübt werden. So machte sich General Leinhos vor Ort ein Bild von der Schießausbildung und ließ sich von den Ausbildern das neue Schießausbildungskonzept zeigen.

Die persönlichen Gespräche mit den Angehörigen des Bataillons seien für den Inspekteur entscheidende Momente des Besuchs gewesen. „Für uns alle kommt es künftig darauf an, dass wir uns als Organisationsbereich finden, um so die Freiheit Deutschlands im Cyber- und Informationsraum noch besser zu verteidigen“, so Leinhos zu seinen Soldaten.

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Erstellt:
28. August 2017, 21:00 Uhr
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