Ein 1,30 Meter großer Teddy hofft, zu seinem Besitzer zurückzukehren. Symbolfoto: kyrychukvitaliy - stock.adobe.com

Ein 1,30 Meter großer Teddy hofft, zu seinem Besitzer zurückzukehren. Symbolfoto: kyrychukvitaliy - stock.adobe.com

Landkreis 10.03.2021 Von Holger Lachnit

Wem gehört der Riesen-Teddy?

Guten Tag – ein Kommentar

Familie Becker aus Holtorf hat Zuwachs bekommen: Es ist ein rund 1,30 Meter großer Teddybär. Er wurde an der Verdener Landstraße gefunden und wartet nun darauf, zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzukehren.

„Wir haben versucht, den Verlierer (wenn es denn einen Verlierer gibt) auf verschiedenste Weise ausfindig zu machen. Leider ohne Erfolg. Vielleicht läuft da jetzt ein sehr trauriges Kind umher und sucht seinen Teddy“, schreibt Klemens Becker in einer E-Mail an die Heimatzeitung. Gerne könne sich der Besitzer des Riesen-Teddys bei ihm melden unter Telefon (0 50 21) 91 29 13. Hoffen wir, dass die Geschichte ein glückliches Ende findet und der verwaiste Bär in seine angestammte Familie zurückkehren kann.

Der erste Plüschbär mit beweglichen Armen und Beinen wurde übrigens 1902 von Richard Steiff in Giengen an der Brenz entwickelt. Ursprünglich gedacht war er für den amerikanischen Markt, kam dort aber nicht an. Daraufhin stellte Margarete Steiff den von ihrem Neffen erdachten Bären auf der Leipziger Messe aus. Dort habe ein amerikanischer Vertreter diesen Bären erstanden, heißt es in der Steiff-Firmengeschichte.

Ein Sekretär des US-Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt kaufte ihn schließlich als Dekoration für die Geburtstagstafel von Roosevelts Tochter. Sie sei von dem Bären so angetan gewesen, dass sie ihn nach ihrem Vater „Teddy“ getauft habe. Der Bär wurde immer beliebter, sodass ein amerikanischer Vertreter 1903 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 3000 Teddybären bei der Firma Steiff bestellte.


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