In Wenden ist man sauer auf die Verwaltung im Steimbker Rathaus.

In Wenden ist man sauer auf die Verwaltung im Steimbker Rathaus.

09.11.2014

Wendener sauer aufs Rathaus

Bürgermeisterstellvertreter Torsten Deede räumt Vernachlässigung des Friedhofs ein

Wenden. In Wenden ist man sauer auf das Rathaus in Steimbke. Das Gras kniehoch, die Urnengräber vermoost, die Wege zwischen den Gräbern von Unkraut überwuchert... Ulrike Wanner könnte die Aufzählung noch beliebig fortsetzen. Und eine Verwaltung im Steimbker Rathaus, die sich offenbar nicht zuständig fühlt. So zumindest der Eindruck der 52-Jährigen. „Der Bauhof ist immer erst nach mehrmaliger Aufforderung gekommen. Das ist doch kein Zustand. Gibt es denn keinen Dienstplan? Und kann nicht wieder ein rüstiger Rentner dafür bezahlt werden, auf dem Friedhof in Wenden nach dem Rechten zu sehen?“ Diese Fragen hat die HamS an Torsten Deede, Allgemeiner Stellvertreter des Samtgemeindebürgermeisters im Rathaus in Steimbke, weitergegeben.

„Natürlich soll das nicht so bleiben“, räumte Torsten Deede gegenüber der Harke am Sonntag ein. Und fuhr fort: „Es ist vieles liegengeblieben in diesem Jahr. Wir hatten personelle Probleme.“

Wenn alle an Bord sind, besteht der Bauhof der Samtgemeinde Steimbke aus acht Mitgliedern.

Dass zurzeit niemand so richtig zuständig ist für den Friedhof in Wenden, gab Deede ebenfalls zu. Ob wieder ein Friedhofsgärtner bezahlt werden soll, steht dagegen noch nicht fest. „Darüber müssen wir noch beraten“, so der Stellvertreter des Bürgermeisters.

„Als Heinrich Sieling sich noch um den Friedhof gekümmert hat, war immer alles tippitoppi“, so Ulrike Wanner abschließend. eha

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Erstellt:
9. November 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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