Noch bis zum 18. Januar können Beobachtungen für die „Stunde der Wintervögel“ nachgemeldet werden. Foto: Irina Weber - stock.adobe.com

Noch bis zum 18. Januar können Beobachtungen für die „Stunde der Wintervögel“ nachgemeldet werden. Foto: Irina Weber - stock.adobe.com

Nienburg 13.01.2021 Von Holger Lachnit

Weniger Vögel gesehen

Am zurückliegenden Wochenende fand die „Stunde der Wintervögel“ zum elften Mal statt. Alle waren dazu aufgerufen, eine Stunde lang in den Gärten und Parks die Vogelwelt zu beobachten sowie diese Beobachtungen dem NABU mitzuteilen. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln.

Immer wieder hätten den NABU Berichte über einen vermeintlichen Rückgang der Vogelzahlen erreicht. Philip Foth erläutert: „Hauptgrund für den scheinbaren Vogelmangel dürfte der milde Winter sein. Die meisten Vögel finden in der freien Landschaft und in den Wäldern noch genügend Nahrung. Der Drang zu den Futterstellen in den Siedlungen hält sich damit in Grenzen.“ Das ist doch mal eine gute Nachricht, dass zwar weniger Vögel gesehen wurden, dies jedoch nicht zwangsläufig einen Rückgang der Population bedeutet.

In der vorläufigen Top Ten in Niedersachsen landet nach NABU-Angaben der Haussperling auf dem ersten Platz, gefolgt von der Kohlmeise. Dahinter folgen Blaumeise, Amsel und Feldsperling. Auf Position sechs folgt die Ringeltaube, dahinter rangiert der Buchfink. Platz acht belegt die Elster vor dem Rotkehlchen. Die Rabenkrähe komplettiert die zehn bisher am häufigsten beobachteten Wintervögel 2021 in Niedersachsen.

Übrigens: Noch bis zum 18. Januar können die am Wochenende gemachten Beobachtungen nachgemeldet werden unter www.stundederwintervoegel.de.

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Erstellt:
13. Januar 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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