Wenn Bäume und Sträucher den Verkehr behindern, sind Pflegemaßnahmen nötig. Foto: Samtgemeinde Marklohe

Wenn Bäume und Sträucher den Verkehr behindern, sind Pflegemaßnahmen nötig. Foto: Samtgemeinde Marklohe

Marklohe 07.10.2020 Von Die Harke

Wenn Bäume und Sträucher stören

Samtgemeinde Marklohe informiert über Pflegemaßnahmen und weist auf Meldeverfahren hin

Angrenzende Straßen, Wege und Grundstücke können durch überhängende Zweige beeinträchtigt werden. In den Gemeinden Balge, Marklohe und Wietzen werden in Kürze, wie bereits auch schon in den vergangenen Jahren, umfangreiche Baum- und Strauchpflegearbeiten durchgeführt. Das teilte Udo Bredemeyer vom Bauamt mit.

Die Gemeinden müssten Bäume und Sträucher pflegen und unterhalten, um ihren angestrebten Nutzen sicherzustellen und Schaden von der Allgemeinheit und den Anliegern abzuwenden. Dieses gelte im Übrigen auch für private Besitzer von Hecken, Bäumen und Wäldern – und das nicht nur in der Ortslage, sondern auch an öffentlichen Straßen im Außenbereich. Diese Arbeiten dürfen zum Schutz der heimischen Tierarten nur in der Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar durchgeführt werden.

Die drei Gemeinden erfassen die straßenseitigen Pflegemaßnahmen im Rahmen der ohnehin notwendigen Kontrollfahrten für ihre circa 25.000 Bäume. Beeinträchtigungen der Anliegergrundstücke und landwirtschaftlicher Flächen sind oft nicht zu erkennen beziehungsweise ist ein Rückschnitt nicht gewünscht, oder das Grundstück darf nicht betreten werden. Daher bietet die Samtgemeinde Marklohe an ausgewählten Tagen die Möglichkeit an, das Betroffene ihr Anliegen im Rathaus melden können – selbstverständlich unter Einhaltung der coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln.

„Grundsätzlich ist der beste Schnitt aus Sicht des Baumes der, der gar nicht stattfindet. Der natürliche Habitus bleibt erhalten. Abgesehen von Erziehungsschnitten bei Jungbäumen bedeutet jede Verletzung eine Verminderung der Vitalität und Lebenserwartung. Aus diesem Grund werden stärkere Schnittmaßnahmen nur durchgeführt, wenn der Baum eindeutig Schadsymptome aufweist, oder aber das Verkehrsraumprofil stark beeinträchtigt ist“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Melden Sie bei der Samtgemeinde daher nur wirklich notwendige Maßnahmen und führen selbst einen Rückschnitt – wenn überhaupt – nur nach Rücksprache und mit vorhandener Fachkenntnis durch.“ Nicht fachgerechte Baumpflege schade dem Baum. Falsche Schnittführung oder unnötige Starkastschnitte können viel Schaden anrichten.

Weitere Informationen und die Online-Terminbuchung sind im Internet unter gruenpflege.sgm-projekte.de zu finden.

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Erstellt:
7. Oktober 2020, 22:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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