Wenn die Tour zur Tortur wird

Wenn die Tour zur Tortur wird

Unsere Zusteler erlebten eine „chaotische Nacht bei extremen Witterungsbedingungen“. Foto: kmm7553 - stock.adobe.com

Am Montagmorgen schickte mir einer der HARKE-Zusteller eine E-Mail. Sie enthielt zahlreiche Fotos. Diese zeigen unter anderem, wie sein mit Zeitungsexemplaren bepacktes Fahrrad bis auf Nabenhöhe im Schnee feststeckt. Seine um 4 Uhr begonnene Zustelltour durch die Nienburger Innenstadt wurde zur Tortur.

Und so sah es überall im Landkreis aus. Das belegt der interne Zustellbericht des HARKE-Vertriebs: „Es war eine chaotische Nacht bei extremen Witterungsbedingungen. Die Fahrer der Touren und einige Zusteller haben sich mehrfach festgefahren. Es kommt deshalb in einigen Bereichen zu einer extrem verspäteten Zustellung. Besonders betroffen ist der Südkreis.

Der Fahrer Tour 1 steckte mehrere Stunden fest. Die Träger im Bereich Uchte/Nendorf werden erst im Laufe des Morgens von Tour beliefert werden können. Die Einzelleser werden heute nicht beliefert. Die Bezirke in Darlaten konnten nicht angefahren werden. Außerdem gibt es erhebliche Verzögerungen in Loccum und in Lohhof, Jenhorst und Gräsebilde. Da zum Teil von einigen kein Winterdienst geleistet wurde, konnte heute nicht überall zugestellt werden. Die Träger starten dann morgen einen neuen Versuch.“

Dennoch konnte der größte Teil der Abonnenten im Laufe des Tages mit der Heimatzeitung versorgt werden. Den Zustellerinnen und Zustellern der HARKE – sei für ihren nimmermüden Einsatz bei Extremwetter noch einmal ausdrücklich gedankt.