Sie ist immer noch da, die Zeitumstellung. Foto: lenaivanova2311 - stock.adobe.com

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Landkreis 28.03.2021 Von Nikias Schmidetzki

Wer hat an der Uhr gedreht?

Guten Tag – ein Kommentar

Als wäre die Zeit nicht ohnehin schon so knapp bemessen, haben wir heute noch eine Stunde weniger. Denn, Sie werden es längst wissen, in der vergangenen Nacht war es um 2 Uhr ganz plötzlich schon 3 Uhr.

Das sollte zumindest auf allen Zeitanzeigern, die sich automatisch anpassen, auch so angezeigt werden. Alle anderen Uhren gilt es händisch umzustellen. Einfach eine Stunde weiter nach vorne.

Dabei hatten sich doch schon viele darauf gefreut, die Zeitumstellung werde abgeschafft. Problem: Die Staaten können sich innerhalb der EU nicht darauf einigen, ob es nun dauerhaft Sommer- oder Winterzeit sein soll. Der Vorteil der Sommerzeit, die nun beginnt, liegt vor allem für diejenigen auf der Hand, die spät Feierabend machen. Abends ist es länger hell. Als „Normalzeit“ wird indes die Winterzeit bezeichnet. Und viele Schlafforscher raten zur Beibehaltung jener Winterzeit, da das Tageslicht die innere Uhr des Menschen bestimme.

Jeder vierte Deutsche klagt angeblich über Schlafstörungen durch die Zeitumstellung. Konzentrationsstörungen und somit Leistungseinbußen sind für einige auch ein Problem. Wer empfindlich reagiert, fühlt sich mitunter noch Tage danach müde und schlapp. Die Häufigkeit von Fehlern und Unfällen steigt an. Es soll in dieser Zeit sogar einen Anstieg der Patienten mit Herzbeschwerden geben.

Es hat also durchaus Sinn, dass die Zeitumstellung, solange wir sie noch haben, auf einem Wochenende liegt – auch wenn Sonntage gerne ein paar Stunden mehr haben dürften.

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Erstellt:
28. März 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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