Weil der Tumor am Bauch der jungen Katze zu spät entdeckt wurde, konnte er so groß werden, dass er nur noch chirurgisch entfernt werden kann. „Walli“ steht eine schwierige Operation bevor.  Foto: Glückskatzen Rodewald

Weil der Tumor am Bauch der jungen Katze zu spät entdeckt wurde, konnte er so groß werden, dass er nur noch chirurgisch entfernt werden kann. „Walli“ steht eine schwierige Operation bevor. Foto: Glückskatzen Rodewald

Rodewald 01.02.2020 Von Die Harke

Wer kann Kater Walli helfen?

Katzenteenager muss ins Krankenhaus – Verein Glückskatzen Rodewald braucht Spenden – und ein Zuhause

„Walli ist seit Anfang Dezember 2019 bei uns und sollte eigentlich ‚nur‘ kastriert werden“, so Heike Husmann, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Glückskatzen – Tierhilfe in Rodewald über das kleine, zierliche Tigerkätzchen mit der großen Beule am Bauch.

Die Beule ist ein eigentlich gutartiger Gesäugetumor, der sich Feline Adenomatose nennt und in seltenen Fällen bei meist jungen unkastrierten Katzen auftritt. In Wallis Fall ist dieser Tumor lange unerkannt geblieben, weil sich die acht Monate alte Katze nicht hat anfassen lassen.

Erst als man sie einfing, um sie zu kastrieren, wurden die Ausmaße sichtbar. 20 Zentimeter Durchmesser hat die Geschwulst unter dem Bauch der Katze. Eine Hormontherapie und auch die Kastration, welche normalerweise als heilende Therapie bei diesem Tumor durchgeführt wird, hat nichts bewirkt. Der Tumor ist einfach zu groß. Er muss chirurgisch entfernt werden und das möglichst bald, denn die Gefahr, dass er platzt oder aufgeht und sich entzündet ist hoch.

„Wir haben Walli bereits in der Tierärztlichen Hochschule Hannover vorgestellt, denn eine Operation in einer Klinik ist hier angezeigt. Der Onkologe und auch der Chirurg waren nicht begeistert von der Größe des Tumors. Die Operation wird schwierig, und sie ist mit einem hohen Blutverlust verbunden. Weil der Tumor so extrem groß ist, wird es auch eine große Wundhöhle geben. Alles keine guten Voraussetzungen, aber vermutlich Wallis einzige Chance. Sie wird eine gute und längere Nachversorgung brauchen und in der Klinik bleiben,“ berichtet Husmann.

Er ergänzt: „Walli ist inzwischen durch den engen Kontakt zu Menschen richtig zutraulich geworden. Aus dem ängstlichen Katzenteenager ist eine echte Schmusekatze geworden. Wenn Walli wieder gesund ist, suchen wir für sie ein liebevolles Zuhause, wo sie die schreckliche Zeit vergessen kann.“

Wer den Verein Glückskatzen bei der Versorgung von Walli und den vielen anderen Tierschutzkatzen unterstützen möchte, kann das zum Beispiel mit einer Spende auf das Konto IBAN: DE 422569 00090441116100 bei der Volksbank eG Nienburg tun.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.gluecks-katzen-rodewald.de.

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Erstellt:
1. Februar 2020, 17:50 Uhr
Lesedauer:
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