Manon Garms DH

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Kolumnen 29.11.2017 Von Manon Garms

Wer kommt für die Schäden auf?

Im Mai rollten während einer Übung der [DATENBANK=3258]Bundeswehr[/DATENBANK]-Panzerlehrbrigade 9 aus Munster zahlreiche Panzer durch Nienburg. Dabei wurden auch einige Straßen und Kreisverkehre in Mitleidenschaft gezogen. Mehrfach haben HARKE-Leser gefragt, was denn nun mit diesen Schäden passiert und wer für die Reparaturen zahlen muss. Von [DATENBANK=2354]Michael Pohl[/DATENBANK] vom Sachgebiet Straßenbau in der Nienburger Stadtverwaltung gibt es darauf eine eindeutige Antwort: „Für die Schäden kommt die Bundeswehr auf. Es gibt da ein genaues Prozedere für die Schadensabwicklung“, sagt Pohl.

Der Verwaltungsmitarbeiter betont auch, dass Nienburg natürlich nicht die einzige betroffene Kommune ist. Die Panzer-Kolonnen waren aus Minden kommend über die Hannoversche Straße zum Standortübungsplatz nach Langendamm gefahren. Im Anschluss ging es weiter über die Bundesstraßen 6 und 214 in den Heidekreis. „Die Bundeswehr hat viele Ortsdurchfahrten benutzt, und dass sie das darf, ist klar. Aber natürlich entstehen dann auch Schäden.“

Auf die Frage, wann denn diese Schäden behoben werden, konnte Pohl keine eindeutige Antwort geben. „Im Moment zieht sich das Prozedere der Schadensabwicklung etwas hin“, so der Verwaltungsmitarbeiter. Sehr wahrscheinlich sei aber, dass die Reparaturarbeiten nicht mehr in diesem Jahr, sondern erst 2018 erledigt werden würden.

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Erstellt:
29. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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