Grafschaft Hoya 06.09.2017 Von Die Harke

Wertvolle Tapeten, historische Gräber, eine Mühle und Senf

Zum „Tag des offenen Dekmals“ öffnen sich in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya wieder besondere Türen

Unter dem Motto „Macht und Pracht“ öffnen sich am 10. September in der Grafschaft Hoya wieder besondere Türen. Bei der öffentlichen Führung „Freud und Leid während der Grafenzeit“ , welche um 14 und 16 Uhr vor dem Rathaus in Hoyas Altstadt startet, sind Besucher willkommen. [DATENBANK=5956]Schäfer Heinrich[/DATENBANK] führt zur Stammburg der Grafen von Hoya, welche im Mittelalter eine bedeutende Rolle zwischen den Bistümern Bremen und Minden innehatte. Ebenso geht es entlang der „Flaniermeile“ zur ehemaligen Grafenkirche, die heute als Kulturzentrum genutzt wird. Im Rittergut der Familie von Behr erkunden Sie in den für festliche Anlässe eingerichteten „Rittersaal“. In diesem befindet sich eine kultur- und kunsthistorische Besonderheit: eine farbenprächtige Bildtapete – Panorama „Les Vues de Brésil“, die 30 Bahnen umfasst. Im [DATENBANK=980]Heimatmuseum Hoya[/DATENBANK] lädt die Ausstellung „Fröhlich sein und fürchten“ – Kindheit und Glaube“ zum Verweilen ein. Museumsleiterin [DATENBANK=2571]Ulrike Taenzer[/DATENBANK] führt um 15 Uhr durch die Ausstellung. Das Kulturzentrum Martinskirche wird für Besucher von 13 bis 17 Uhr die lang verschlossene Tür wieder öffnen. In der rund 900 Jahre alten Martinskirche gibt es den den ältesten Grabstein der Grafen von Hoya zu entdecken.

In Eystrup wird die Dampfmaschine aus dem Jahre 1911 in einer der ältesten Senffabriken Deutschlands – das Traditionsunternehmen Industriedenkmal Senfmühle Leman – angeworfen, während die verschiedenen Senf- und Essigsorten sowie das Eystruper Öl probiert werden können. Von 10 bis 18 Uhr kommen Klein und Groß auf ihre Kosten.

Die Eystruper Hochzeitsmühle „Margarethe“ wird zwischen 14 und 17 Uhr zu Schauzwecken ihr Mühlenrad in Betrieb gehen. Auf der westlichen Weserseite in Bücken besteht zwischen 9 und 18 Uhr die Möglichkeit in der doppeltürmigen Stiftskirche den beachtlichen Reichtum an sakralen Kunstschätzen zu entdecken und auch hier Ruhe zu finden. Die Stiftskirche gilt als weithin sichtbares Wahrzeichen der Grafschaft. Erbaut wurde sie im Jahr 882 durch Erzbischof Rimbert von Bremen. „Eine Esel-Mönch-Bronzeskulptur nimmt Bezug auf die Legende zur Entstehung der Kirche: Wo der Esel sich bückte…“, heißt es abschließend.

Weitere Informationen gibt es bei Inga Broszeit von der Samtgemeinde Grafschaft Hoya unter Telefon (0 42 51) 8 15 47 oder im Internet unter www.grafschaft-hoya.de

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Erstellt:
6. September 2017, 21:00 Uhr
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