Das Foto zeigt die Teilnehmenden des Bildungsurlaubes mit dem Ersten Kreisrat Thomas Klein und den Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Carmen Prummer, Suzann Dalaf, Claudia Eckhardt und Freya Lask. Foto: Landkreis Nienburg

Das Foto zeigt die Teilnehmenden des Bildungsurlaubes mit dem Ersten Kreisrat Thomas Klein und den Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Carmen Prummer, Suzann Dalaf, Claudia Eckhardt und Freya Lask. Foto: Landkreis Nienburg

Landkreis 09.02.2020 Von Die Harke

Wichtige Unterstützung für Geflüchtete

Landkreis bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des mittlerweile fünften Bildungsurlaubs

Die Koordinierungsstelle Migration und Bildung des Landkreises Nienburg hat einen Bildungsurlaub in Form einer einwöchigen Qualifizierung für Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten veranstaltet.

Dies ist bereits der fünfte Bildungsurlaub, den der Landkreis in Kooperation mit der Volkshochschule umgesetzt hat.

„Ihr ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Baustein bei der Integration“, mit diesen Worten bedankte sich der Erste Kreisrat Thomas Klein bei der feierlichen Zertifizierung der Teilnehmenden für deren unermüdlichen Einsatz.

Der einwöchige Bildungsurlaub diente als Reflexion und zur Verarbeitung eigener Erfahrungen im Ehrenamt, zur Verbesserung der Struktur des Netzwerkes, zur Vertiefung der Kenntnisse über regionale Strukturen und Institutionen und vorhandene Religionsgemeinschaften.

Die 18 Teilnehmenden waren Ehrenamtliche aus fast allen Kommunen des Landkreises, auch einige Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten waren anwesend.

Sie alle unterstützen Geflüchtete in den Behörden, begleiten sie zu Ärztinnen und Ärzten, in die Schulen, bieten Begegnungscafés an oder arbeiten als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler.

Suzann Dalaf, Claudia Eckhardt und Freya Lask von der Koordinierungsstelle „Migration und Bildung“ hatten ein Programm vorbereitet, das einen ständigen Wechsel zwischen Theorie und Praxis bot. Die Teilnehmenden bekamen zu Beginn eine interkulturelle Stadtführung durch Marco Behrens.

Das CJD in Nienburg wurde durch Sven Kühtz, das QUINN-Projekt durch Steffen Hagemann und Valerie Grigat, die Migrationsberatungsstellen Diakonie und EHAP durch Julia Gehrmann und Marthe Nietfeld unter Erläuterung der jeweiligen Arbeitsschwerpunkte vorgestellt.

Das yezidische Zentrum in Celle und das Grenzdurchgangslager Friedland wurden besichtigt. An einem Tag stellte Rudi Klemm die Arbeit von WABE und Formen des Rechtsextremismus vor.

Nina Gelbhaar erläuterte den interessierten Teilnehmenden die Arbeit des ASD, Juliane Seidlitz von JAZZ 2010 berichtete über die Arbeit mit minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten. Ein interkulturelles Training rundete am Freitag die Bildungsurlaubswoche ab.

„Die Woche war viel zu kurz, gerne mehr, gerne länger“, fasste ein Teilnehmer die Inhalte der Woche zusammen. „Es war auch Urlaub, aber vor allem Bildung“, ergänzte eine andere Teilnehmerin in der Abschlussrunde.

Die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle, Suzann Dalaf, Claudia Eckhardt und Freya Lask stehen unter den Telefonnummern 05021/967-689, 05021/967-606 und 05021/967-155 oder unter migration@kreis-ni.de für Nachfragen von Ehren- und Hauptamtlichen zur Verfügung.

Veranstaltungen der Koordinierungsstelle Migration und Bildung werden gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

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Erstellt:
9. Februar 2020, 12:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 09sec

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