Militärpfarrerin Ute Ravens (Zweite von links) gratuliert der Rekrutenabordnung zum Gelöbnis. Foto: Bundeswehr / Donat

Militärpfarrerin Ute Ravens (Zweite von links) gratuliert der Rekrutenabordnung zum Gelöbnis. Foto: Bundeswehr / Donat

Langendamm 08.03.2021 Von Die Harke

Wie Glieder in einer Kette

Gelöbnis unter Corona-Bedingungen bei Eloka-Bataillon 912 in Langendamm

22 Rekrutinnen und Rekruten des in Langendamm stationierten Bataillons Elektronische Kampfführung (Eloka) 912 gelobten kürzlich, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.

Dazu teilt die Bundeswehr mit: „Was normalerweise in einem großen feierlichen Rahmen mit Ehrengästen, Familien und Freunden sowie interessierten Bürgern stattfindet, musste pandemiebedingt sehr klein gehalten werden. Nach dem Sommer- und dem Herbstquartal vergangenen Jahres ist es das dritte Mal, dass der Verband ein Feierliches Gelöbnis im reduzierten Maße durchgeführt hat.“

„Diejenigen, die jetzt hier vor mir stehen, wurden von ihren Ausbildern als ,der harte Kern’ dieses Ausbildungsdurchgangs beschrieben.“, sagte Oberstleutnant Sascha Mies (43). „Sie haben trotz hoher Strapazen und großer Einschränkungen alles dafür gegeben, ihre Grundausbildung erfolgreich zu absolvieren.“, fuhr der Kommandeur des Eloka-Bataillons 912 fort.

Auch wenn aus Gründen des vorbeugenden Hygieneschutzes weder der Eid laut ausgesprochen noch später die Nationalhymne gesungen werden durfte, hätten die Soldatinnen und Soldaten des Bataillons trotzdem für einen würdigen Moment ihrer noch jungen Kameraden gesorgt: Auf dem Antreteplatz „Cyberraum“ in der Clausewitz-Kaserne stand – mit ausreichend Abstand – eine Abordnung des Bataillons. Außerdem seien Aufklärungssysteme und Fahrzeuge um das Karree aufgestellt worden. Für die musikalische Untermalung sorgte das Heeresmusikkorps Hannover mit einer Abordnung.

„Achten Sie auf sich und auch auf den Nächsten neben ihnen“, gab Ute Ravens (58) den frisch vereidigten Rekruten mit auf den Weg. Die evangelische Militärpfarrerin hielt die Festrede. „Sie sind wie die Glieder einer Kette. Jedes Kettenglied ist entscheidend, damit die Kette stark ist.“

Für die frisch vereidigten 17- bis 34-jährigen Rekruten geht die militärische Grundausbildung in Nienburg noch eine Woche weiter. Danach werden sie in ihre sogenannten Stammtruppenteile versetzt, wo sie ihre weitere Dienstzeit antreten. Hierbei handelt es sich nach Mitteilung der Bundeswehr hauptsächlich um Dienststellen des Organisationsbereichs „Cyber- und Informationsraum“, zu dem auch das Eloka-Bataillon 912 gehört.

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Erstellt:
8. März 2021, 20:12 Uhr
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