Ein Luftbild aus dem Jahr 1994 zeigt das Nienburger Frei- und Hallenbad. Foto: Archiv

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Nienburg 12.03.2021 Von Mara Kakoschke, Von Helge Nußbaum

Wie Nienburg zu seinem Stadtbad kam

Von den Ursprüngen des Badens in der Weser über das Nienburger Hallenbad bis zum heutigen „Wesavi“

Vor knapp neun Jahren, im März 2012, schloss das alte Nienburger Hallenbad nach 36 Jahren endgültig seine Pforten und auch das Freibad an der Mindener Landstraße musste weichen.

So sah der Eingang ins Nienburger Stadtbad an der Mindener Landstraße im Jahr 1975 noch aus. Foto: Archiv

So sah der Eingang ins Nienburger Stadtbad an der Mindener Landstraße im Jahr 1975 noch aus. Foto: Archiv

Im siebten „Historischen Freitag“ geht es um die Ursprünge des freudigen Badens und Schwimmens im kühlen Nienburger Nass. Die Geschichte des Nienburger Stadtbades an der Mindener Landstraße begann im Jahr 1937, doch auch vorher gab es schon eine städtische Badeanstalt und private Flussbadeanstalten an der Aue und an der Weser.

Die Anfänge von Nienburgs Bädern

Kaum einer der Gäste des heutigen „Wesavi“ wird wissen, dass bereits seit 132 Jahren an fast der gleichen Stelle der Weser geschwommen wird wie heute. In einer Sitzung der städtischen Kollegien am 3. Mai 1889 wurde vom Magistrat die Bewilligung von 150 Mark für die Errichtung und Unterhaltung eines Badeplatzes angeregt, der am Grundstück des Armenhauses in der Weser zu errichten wäre. Das Bürgervorsteherkolleg erklärte sich, wie DIE HARKE seinerzeit berichtete, mit dem Vorschlag einverstanden. Der damalige Bürgervorsteher Himly gab jedoch zu bedenken, dass die Weser „wegen der größeren Kälte des Wassers für bedeutend kürzere Zeiten zum Baden geeignet sei als die Aue“.

Die Kinder hatten in den 50er-Jahren reichlich Spaß im Nienburger Stadtbad. Foto: Archiv

Die Kinder hatten in den 50er-Jahren reichlich Spaß im Nienburger Stadtbad. Foto: Archiv

Dieser Satz weist darauf hin, dass sich Badebegeisterte vorher anderswo tummelten. Ein Briefträger namens Schenk hatte 1875 an seinen Garten angrenzend im Bachbett der Aue Schwimmbassins eingerichtet, bei denen ein Gerüst mit Planen die Abteilung für Männer und Frauen trennte. Doch auch davor gab es schon eine private „Flussbadeanstalt“.

150 Jahre HARKE: Nienburger Bäder

HARKE-Serie "Historischer Freitag": Von den Ursprüngen des Badens in der Weser über das Nienburger Hallenbad bis zum heutigen „Wesavi“.

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"Historischer Freitag": Nienburgs Bäder
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© DIE HARKE

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Die erste Nachricht darüber stammt bereits aus dem Jahr 1841. Auf der Höhe der jetzigen Räucherei Dobberschütz leitete Eleonore Sonnemäker, die Frau des damaligen Polizei- und Stadtdieners, diese Einrichtung. Der letzte Eigentümer, der am Wall wohnende Zimmermann Gumtow, bot das 1878 von ihm vergrößerte Bad aufgrund zunehmender Schifffahrt auf der Weser vergeblich der Stadt zum Kauf an. 1905 wurde diese letzte verbliebene private Flussbadeanstalt geschlossen.

Doch zurück zum Nienburger Stadtbad: Am 21. Mai 1889 gab der Magistrat in der HARKE die ,,Eröffnung der städtischen Bade- und Schwimmanstalt in der Weser hinter dem Grundstücke des Armen-Arbeitshauses“ bekannt und nannte folgende Öffnungszeiten: wochentags von 6 bis 8 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 6 bis 8 Uhr und von 13 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostete zehn Pfennige; die Ausleihung von Badehose und Handtuch fünf Pfennige. Werktags von 19 bis 20 Uhr sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr war das Baden kostenlos erlaubt. Für Schwimmunterricht war eine Gebühr von vier Mark zu entrichten.

Badenixen des 1. Nienburger Schwimmclubs im Juli 1921 am anderen Weserufer. Foto: Archiv

Badenixen des 1. Nienburger Schwimmclubs im Juli 1921 am anderen Weserufer. Foto: Archiv

Eine am gleichen Tag veröffentlichte Polizeiverordnung vermittelte einen Eindruck von der „Größe“ des Weser-Freibades. Im Paragrafen 2 hieß es: „In dem Bade-Bassin dürfen sich zu gleicher Zeit nicht mehr als acht Badende aufhalten.“ Im Übrigen war „alles Lärmen und Toben beim An- und Auskleiden sowie beim Baden selbst“ ebenso verboten wie „das Baden außerhalb der Anstalt und die Beschädigung der Anlagen“. Wer nach dem Bad mit dem Ankleiden fertig war, hatte das Grundstück unverzüglich zu verlassen.

Kurz vor der Jahrhundertwende wurde die Anlage in eine Weser-Ausbuchtung verlegt und mit einem Aufwand von 2245 Mark vergrößert. Im Jahre 1900 fand in dem 33 Meter langen Bassin das erste Frei- und Wettschwimmen des Gymnasiums statt. An allen Schulen wurde der Schwimmunterricht eingeführt. Am 5. Juli 1912 wurde im Hotel „Zum Kanzler“ der 1. Nienburger Schwimm-Club (1. NSC) gegründet. 1920 errichtete der Verein eine eigene Badeanstalt am linken Weserufer gegenüber der Weserfischerei Dobberschütz. Doch auch im Nienburger Hafenbecken, im Steinhuder Meerbach und in der Aue wurde zu Beginn des 20. Jahrhundert gebadet. Die Einweihung des Stadtbades an der Mindener Landstraße fand erst 1937 statt.

1976 hat Nienburg endlich ein Hallenbad

Im Jahr 1976, nach langer Planung und etwas über einjähriger Bauzeit, hatten die Weserstädter dann endlich auch ein Dach über dem Kopf beim Baden. Das Nienburger Hallenbad wurde am 16. September ebenfalls an der Mindener Landstraße vor dem Freibad feierlich eröffnet. DIE HARKE berichtete damals über ein „6,2 Millionen-DM-Geschenk des Landkreises“, das „die Position Nienburgs als Mittelzentrum zwischen den Großstädten Hannover und Bremen stärken sollte“.

Schwimmwettkämpfe fanden früher regelmäßig im Nienburger Hallenbad statt. Foto: Archiv

Schwimmwettkämpfe fanden früher regelmäßig im Nienburger Hallenbad statt. Foto: Archiv

In den folgenden Jahrzehnten war das Bad stets gut besucht: Kaum ein Kind aus dem Nienburger Raum legte wohl ohne Schwimmmeisterin Sylvia „Sille“ Kuhlenkamp eine Schwimmprüfung ab. Über drei Jahrzehnte nach dem Bau, im April 2012, begannen jedoch der Abbruch und die Neugestaltung des Bades und des angrenzenden Parkplatzes, da die Kosten der Sanierung und Instandhaltung des Schwimmbades zu hoch geworden waren.

2013 wird der Grundstein für das „Wesavi“ gelegt

Am 5. Juni 2013 wurde dann der Grundstein für das jetzige Ganzjahresbad „Wesavi“ gelegt, das Richtfest wurde bereits am 23. Oktober des gleichen Jahres gefeiert. Der Name hatte sich gegen Vorschläge wie „Kraftwerk“, „Vitreum“ oder auch HARKE-Leserideen von „Weserwelle“ bis „Aquapulco“ durchgesetzt.

Heute steht an dem Platz, wo einst die Nienburger Stadtbad-Geschichte begann, das Ganzjahresbad „Wesavi“. Foto: Archiv

Heute steht an dem Platz, wo einst die Nienburger Stadtbad-Geschichte begann, das Ganzjahresbad „Wesavi“. Foto: Archiv

Am Ende kostete das Projekt, bei dem unter anderem 520 Tonnen Stahl und 3500 Kubikmeter Beton verbaut sowie 81 Kilometer Strom- und Steuerungskabel verlegt wurden, um die 15,5 Millionen Euro. Aus dem anvisierten Eröffnungstermin am 1. August 2014 wurde zwar nichts, doch schon ab dem 15. September fand ein Probebetrieb statt. Die offizielle Eröffnung mit der Nutzung aller Bereiche wurde im Dezember vollzogen.

Sylvia „Sille“ Kuhlenkamp im Jahr 1984 bei einer Übungsstunde in Nienburger Freibad. Foto: Archiv

Sylvia „Sille“ Kuhlenkamp im Jahr 1984 bei einer Übungsstunde in Nienburger Freibad. Foto: Archiv

Das „Wesavi“ verfügt heute über 1100 Quadratmeter Wasserfläche im Innen- und Außenbereich. Der Sport- und Freizeitbereich umfasst ein Schwimmer-, Nichtschwimmer-, Kleinkind-, Kurs- sowie ein Sommerbecken, in denen auch die DLRG-Rettungsschwimmer trainieren. Im Wellnessbereich stehen ein Relaxbecken, drei Innensaunen, ein Dampfbad, zwei Außensaunen und ein großzügiger Saunagarten zur Verfügung. Für das leibliche Wohl aller Bade- und Saunagäste sorgt das Bistro 22. Aktuell muss das Bad aufgrund der Coronapandemie geschlossen bleiben, aber Badebegeisterte und Wasserratten blicken einer sicheren Wiedereröffnung schon jetzt freudig entgegen.

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Erstellt:
12. März 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 59sec

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