Care Connect by KRY

Care Connect by KRY

Alan Smithee 17.04.2020 Von Die Harke

Wie Unternehmen beim Kampf gegen das Coronavirus helfen

Das Coronavirus hat aktuell die ganze Welt im Griff. Wahrscheinlich in China auf einem Tiermarkt auf den Menschen übergesprungen, sind inzwischen mehr als 50.000 Personen dem Covid-19-Erreger erlegen. Die Dunkelziffer sollte deutlich höher liegen. Aktuell ergreifen viele Regierungen und Institutionen strenge Maßnahmen, um die Ausbreitung von Corona einzudämmen. Auch Tech-Unternehmen wurden von den führenden Politikern der Welt dazu aufgerufen, bei der Bekämpfung des Virus zu helfen.

Neben den vielen kleinen Unternehmen, die an Apps arbeiten, welche bei der Eindämmung der Pandemie unterstützend wirken sollen, haben auch viele großen Player der Wirtschaft zugestimmt, zusätzliche Mittel für den Kampf gegen Covid-19 bereitzustellen. So hat zum Beispiel DeepMind, ein Google-Unternehmen aus London, das sich auf die Programmierung künstlicher Intelligenz spezialisiert hat, bekannt gegeben, große Teile ihrer Belegschaft für die Forschung rund um die Pandemie abzustellen.

Auch Palantir, ein US-amerikanischer Anbieter von Tech-Dienstleistungen und Software hat angekündigt, die Regierungen beim Kampf gegen Corona zu unterstützen. Diverse Regierungen nutzen schon die Software des Unternehmens, um Infizierte zu tracken und Ansteckungswege nachzuvollziehen. Aktuell soll auch vielen europäischen Staaten ein Angebot der Bit-Data Unternehmens aus den USA vorliegen. Bei der angebotenen Dienstleistung soll es sich um eine App handeln, die helfen kann, Infektionswege leichter nachzuverfolgen und so das Virus einzudämmen. Viele Staaten sind sich aber noch uneins, ob ein Einsatz der Corona-App nicht gegen die Datenschutzrichtlinien verstoße.

Das digitale Gesundheitsunternehmen KRY will auch helfen. Das Gersundheitsnternehmen aus Deutschland bietet medizinische Dienstleistungen an und hat Patienten mit Coronavirussymptomen kostenlose Videokonsultationen mit Ärzten zur Verfügung gestellt. Via App ist es so in wenigen Minuten möglich, mit einem Arzt zu sprechen und sich beraten zu lassen. In der App werden zudem alle Maßnahmen aufgeführt, die jeder mit Verdacht auf eine Coronainfizierung durchführen sollte. Die Informationen gehen dabei über die Standardmaßnahmen, wie Quarantäne, Arztbesuch und Krankenhausbesuch hinaus. KRY möchte mit dem kostenfreien Angebot das Gesundheitssystem in Deutschland entlasten und bei der Eindämmung der Pandemie helfen. Zudem hat KRY am 23. März die webbasierte Plattform Care Connect by KRY ins Leben gerufen. Diese ermöglicht es jedem praktizierenden Arzt in ganz Europa, kostenfreie Video-Sprechstunden anzubieten.

Auch bei Unternehmen, die nicht im direkten Zusammenhang mit Datenverarbeitung oder Gesundheit stehen, ist die Anteilnahme und die Bereitschaft zu helfen groß. So hat die Taxialternative Uber angeboten, medizinisches Personal kostenlos zu transportieren. Auch Deliveroo, einer der boomenden Lieferdienste für Essen, hat seine Hilfe angeboten. Die Firma möchte Krankenhauspersonal, welches aktuell am schwersten zu kämpfen hat, mit Gratismahlzeiten versehen.

Natürlich gibt es noch unzählige andere Unternehmen aus allen Branchen, die helfen wollen. Auch wenn die Welt gerade in einer schweren Krise steckt, und es Monate bis Jahre dauern wird, bis die Pandemie abgeflaut ist, ist die Hilfsbereitschaft ein gutes Signal. Solidarität über die Landesgrenzen hinaus ist sehr wichtig, um gestärkt aus der Krise hervorzukommen.

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Erstellt:
17. April 2020, 09:46 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 30sec

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