In Nienburg, der größten Kommune im Landkreis Nienburg, beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A 330 Prozent sowie für die Grundsteuer B und für die Gewerbesteuer jeweils 390 Prozent.

In Nienburg, der größten Kommune im Landkreis Nienburg, beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A 330 Prozent sowie für die Grundsteuer B und für die Gewerbesteuer jeweils 390 Prozent.

Nienburg 13.07.2020 Von Holger Lachnit

Wie hoch sind die Steuersätze?

Guten Tag

Das Niedersächsische Landesamt für Statistik hat jetzt eine Übersicht über die Steuerhebesätze für 2019 veröffentlicht.

Es macht Angaben zu den Hebesätzen der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen), der Grundsteuer B (sonstige Grundstücke) und der Gewerbesteuer.

Im Durchschnitt der 945 Gemeinden Niedersachsens betrugen die Hebesätze 387 Prozent für die Grundsteuer A, 435 Prozent für die Grundsteuer B und 408 Prozent für die Gewerbesteuer. Zum Vergleich: In Nienburg, der größten Kommune im Landkreis Nienburg, beträgt der Hebesatz für die Grundsteuer A 330 Prozent sowie für die Grundsteuer B und für die Gewerbesteuer jeweils 390 Prozent.

Doch es geht günstiger: Bei der Grundsteuer A lag der niedrigste Hebesatz in Niedersachsen bei 270 Prozent in Rühen (Landkreis Gifhorn), in Gorleben (Lüchow-Dannenberg) beträgt die Grundsteuer B nur 250 Prozent und in Bokensdorf (Landkreis Gifhorn) gibt es für Gewerbetreibende einen Hebesatz von nur 300 Prozent.

Damit kein Neid aufkommt: In Laatzen (Region Hannover) beträgt die Grundsteuer A satte 600 Prozent, den gleichen Wert verlangen die Nordseeinseln Baltrum und Spiekeroog bei der Grundsteuer B. Und Spitzenreiter bei der Gewerbesteuer ist Wathlingen im Landkreis Celle mit 500 Prozent.

Bitte halten Sie Abstand, damit Sie gesund bleiben.

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Erstellt:
13. Juli 2020, 04:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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