Der Kommandeur des EloKaBtl 912, Oberstleutnant Sascha Mies, holte die beiden Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (links) und Marja-Liisa Völlers mit einem Radaraufklärungspanzer ab und briefte sie über aktuelle Themen seines Verbandes.Foto: Bundeswehr/Adrians

Der Kommandeur des EloKaBtl 912, Oberstleutnant Sascha Mies, holte die beiden Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller (links) und Marja-Liisa Völlers mit einem Radaraufklärungspanzer ab und briefte sie über aktuelle Themen seines Verbandes. Foto: Bundeswehr/Adrians

Nienburg 28.08.2020 Von Die Harke

Wie man den Dienst verbessern kann

Nienburger Soldaten informieren die SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers und Siemtje Möller über ihre Einsätze

Die SPD- Bndestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers und Siemtje Möller besuchten die Clausewitz-Kaserne in Nienburg an der Weser.

Beide Politikerinnen gehören unter anderem dem Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages an: Völlers als stellvertretendes Mitglied und Möller als ordentliches Mitglied.

Der mehrstündige Besuch galt den beiden größten in der Garnison stationierten Bundeswehrverbänden, dem Bataillon Elektronische Kampfführung 912 (kurz: EloKaBtl 912) und dem Multinational Civil-Military Cooperation Command (MN CIMIC Cmd).

Insgesamt sind rund 1000 Bundeswehrbedienstete in Nienburg stationiert. Hinzu kommen Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dort aus- und weitergebildet werden wie beispielsweise Rekrutinnen und Rekruten sowie Reservedienstleistende.

Trotz weiterhin strenger Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie bekamen die beiden Bundestagsabgeordneten tiefe Einblicke in aktuelle Aufträge und Einsatzbelastungen der hiesigen Soldatinnen und Soldaten.

Mit Ausbildungsleiter Oberstleutnant Markus Saecker besuchten die SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (links) und Siemtje Möller einen Unterricht beim Multinational Civil-Military Cooperation Command.   Foto: Bundeswehr/Baade

Mit Ausbildungsleiter Oberstleutnant Markus Saecker besuchten die SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers (links) und Siemtje Möller einen Unterricht beim Multinational Civil-Military Cooperation Command. Foto: Bundeswehr/Baade

Das MN CIMIC Cmd unter Oberst Andreas Timm präsentierte sich dazu als modernes internationales Kompetenzzentrum, das durch lehrgangsgebundene Ausbildung, wissenschaftliche Analyse und Weiterentwicklung die Fachaufgabe Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr unterstützt. Mit Personalabstellungen beteiligt es sich an UN- und Nato-Einsätzen von Mali bis Afghanistan. Darüber hinaus unterstützt es bei Ausbildung und Übung im Bereich Nationale Territoriale Aufgaben. An verschiedenen Stationen wurden diese Einsatzfelder dargestellt.

„Personalauswahl, eine gute und zügige Materialausstattung sowie die Weiterentwicklung der Ausbildung sind angesichts laufender und eventuell noch kommender Auslandseinsätze gerade für die Nienburger Soldaten enorm wichtige Themen“, betonte Völlers.

Als Bundestagsabgeordnete für Schaumburg und Nienburg war ihr wichtig, sowohl Sorgen und Nöte als auch Verbesserungsideen der Soldatinnen und Soldaten zu hören, um sie später mit nach Berlin zu nehmen. „Wir sollten nur nicht über die Bundeswehr sprechen, sondern vor allem mit ihren Soldaten. Jeder Staatsbürger in Uniform ist ein Individuum. Und jeder von ihnen – egal ob Mann, Frau oder divers – hat konkrete Ideen, wie man den Dienst verbessern kann.“

Besonders deutlich machte dies der Kommandeur des EloKaBtl 912, Oberstleutnant Sascha Mies. Während seines Parts des Besuchs der Bundestagsabgeordneten standen vor allem die vielfältigen digitalen Innovationsmöglichkeiten im Vordergrund, mithilfe derer Einsatz und Ausbildung auf die Zukunft ausgerichtet werden können.

„Trotz diverser Datenschutzregelungen und ähnlichem unterschätzen viele von uns weiterhin den Wert von Informationen. Um sie zu schützen, braucht es daher moderne Technologien, die nicht in vielen Jahren, sondern sofort bereitstehen, wenn sie gebraucht werden“, resümierte Völlers, während Möller ergänzte: „Ich denke, das EloKa-Bataillon aus Nienburg hat mit den begonnenen Maßnahmen schon einen sehr guten Weg eingeschlagen, wie Beschaffung, Ausbildung und – damit verbunden – natürlich Vereinbarkeit von Familie und Beruf künftig ausgestaltet werden können.“

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Erstellt:
28. August 2020, 18:02 Uhr
Lesedauer:
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